Neujahrsschießen in Ernsthausen

Christian Tripp-Noll bester Schütze

Der Vorsitzende Helmut Engel (l.) und sein Stellvertreter Werner Hirth (r.) ehrten (v.l.) den Zweitplatzierten Herbert Finger, den Sieger Christian Tripp-Noll und den Dritten Ulrich Cronau.Foto: pr

Burgwald-Ernsthausen - In gemütlicher Runde ins neue Jahr: Das ist das Motto des Ernsthäuser Neujahrsschießens, zu dem viele Mitglieder in Schützenhaus auf dem Mühlrain gekommen waren. Es setzte sich Christian Tripp-Noll durch.

Für das eigentliche Schießen hatten sich im Voraus viele Mitglieder qualifiziert. Diese Qualifikation war an vier verschiedenen Terminen zwischen den Jahren ausgetragen worden. Der Vorsitzende des Vereins, Helmut Engel, begrüßte schließlich alle zum Finaldurchgang des Preisschießens.

Insgesamt nahmen mehr als 20 Personen an der Veranstaltung teil. Neun Teilnehmer hatten in der Qualifikation das benötige Ergebnis von 150 Ringen erzielt und stritten in einem packenden Finale um den Sieg beim Neujahrspreisschießen 2015. Zum Finale mussten alle Teilnehmer eine weitere Fünf-Schuss-Serie auf die nostalgischen, mechanischen Schieß-automaten abgeben. Geschossen wurde mit einem Luftgewehr im „Aufgelegt“-Anschlag.

Familie Ochse hatte in den vergangenen Jahren stets mit zwei Familienmitgliedern ein Finalticket errungen. In diesem Jahr sollte Andrea Ochse das Familienduo zu einem Trio erweitern, um die Siegchancen für die Familie zu erhöhen. Alle drei erwischten jedoch einen schlechten Start und mussten Florian Cronau und seinen Vater Ulrich sowie Herbert Finger und Christian Tripp-Noll, die alle eine 47er-Serie erzielten, vorbeiziehen lassen.

Aufgrund der Ringgleichheit wurde die Schussfolge herangezogen, um einen Sieger zu ermitteln. Doch auch dabei herrschte Gleichheit bei zwei Startern, sodass Herbert Finger und Christian Tripp-Noll in einem weiteren Stechen den Sieg ausschießen mussten. Tripp-Noll trotzte der Nervosität und sicherte sich zum ersten Mal knapp den Sieg vor Herbert Finger. Auf Platz drei folgte Ulrich Cronau vor seinem Sohn Florian. Auf den weiteren Plätzen folgten Siegrid und Andrea Ochse, Franz Kaiser, Herbert Ochse und Martin Reder.

Populärer Teamwettbewerb

Nach dem Ermitteln der vorderen Plätze schossen diejenigen Teilnehmer ihre Positionen aus, die das Finale knapp verfehlten oder im Finaldurchgang mit ihrer Serie keinen ringgleichen Partner hatten.

Spannend wurde es nochmals in der neu eingeführten Mannschaftswertung. Einige Schützen entschlossen sich kurzfristig erst am Vormittag vor dem Finale, eine Mannschaft zu melden.

Die Mannschaftswertung sicherte sich mit 174 Ringen das Team um Bernd Engel, Ulrich Cronau und Dirk Küchler knapp vor dem Team der ersten Luftgewehrmannschaft mit Jan Zissel, Florian Cronau und Martin Reder (173) und dem „Ochse- Clan“ Andrea, Siegrid und Herbert Ochse (170).

Werner Hirth, stellvertretender Vorsitzender und Mitorganisator des Finales, leitete mit Helmut Engel die Siegerehrung und überreichte jedem Teilnehmer einen Sachpreis. Zum Abschluss bedankte sich Engel bei allen Helfern, die während der Qualifikationswettkämpfe für einen reibungslosen Ablauf und die nötige Verpflegung gesorgt hatten.

Mit der Einladung zum nächsten Neujahrspreisschießen in einem Jahr endete die Veranstaltung bei Kaffee und Waffeln.

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