Abistreich

"Circus Abi-Galli" an der Edertalschule

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Ab auf die Matte: Beim Parcours über die Stadionrunde war nicht nur Schnelligkeit sondern auch Muskelkraft gefragt.

Frankenberg - Ob Joko und Klaas bei der Wahl des Abi-Mottos beteiligt waren ist nicht bekannt. Halligalli oder besser "Abi-Galli" herrschte aber dennoch beim Abistreich der Abschlussklassen an der Edertalschule.

Die Edertalschule glich einem Schlachtfeld: Einem Schlachtfeld bestehend aus Mehl, Sprühsahne und Toilettenpapier. Doch es sei den Abiturienten gegönnt, sich richtig von ihrer Schule, ihren Mitschülern und vor allem ihren Lehrern - die sie so lange „gequält“ haben - zu verabschieden. Traditionell verbringen die Abgänger die Nacht vor dem Abistreich an der Schule um alles vorzubereiten

Der 2014er Abijahrgang hatte sich einige Spiele ausgedacht, um ihre Lehrer auf die Probe zu stellen. Dabei war es Anfangs gar nicht so einfach, die geeigneten „Pauker“ für die Aufgaben zu finden.

Zuerst stand Tauziehen auf dem Plan. Schüler gegen Lehrer versteht sich. Auf der Seite der Pädagogen griffen Ingrid Obermann, Kirsti Reichelt, Bernhard Starck und Norman Benner zum Tau und zogen was das Zeug hält.

Karaoke-Duell

Im Anschluss prüften die Schüler, wie gut ihre „Pauker“ bei Stimme sind. Karaoke war angesagt. Abschließend zog es ein Lehrer- und ein Schülerteam auf die Tartanbahn. Zuvor hatten die Abiturienten die Stadionrunde mit einigen Schwierigkeiten gespickt, die es zu meistern galt.

Viele der Abgänger, die sich nun ins Studium oder eine Ausbildung stürzen, verlassen die ETS mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Auf der einen Seite sind sie froh, die Schulzeit hinter sich gebracht zu haben, auf der anderen Seite werden viele die Freunde vermissen, die sie über Jahre kennengelernt haben.

So sieht es auch Simon Ptaschnik: „Die ganze Gemeinschaft an der Schule, das war echt am Besten“, sagt er.

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