Allendorf

Claus Junghenn bleibt Bürgermeister

- Allendorf (Eder) (da). Die Wähler haben Bürgermeister Claus Junghenn in seinem Amt bestätigt: Auf den einzigen Kandidaten entfielen 90,4 Prozent der abgegebene Stimmen.

Nach knapp 45 Minuten stand das Ergebnis fest: 90,4 Prozent der Wähler haben Claus Junghenn gewählt, 9,6 Prozent stimmten mit „nein“. Der parteilose Amtsinhaber, der seit 2000 im Amt ist, war wie schon vor sechs Jahren der einzige Kandidat. Ein gutes Ergebnis – das allerdings durch einen Blick auf die Wahlbeteiligung getrübt wird: Von 4212 Wahlberechtigten in der Großgemeinde sind nur 1335 zur Urne gegangen. Das entspricht einer Beteiligung von 31,7 Prozent, zehn Prozent weniger als vor sechs Jahren. Damals war Junghenn mit 95 Prozent gewählt worden.

Etwa 70 Gäste waren gestern Abend ins Bürgerhaus gekommen, um die Bekanntgabe des Ergebnisses direkt vor Ort zu verfolgen und um dem Bürgermeister zu gratulieren. Unter den Besuchern waren Landrat Reinhard Kubat, die Bürgermeister Christian Engelhardt (Frankenberg), Rudolf Backhaus (Haina) und Heinfried Horsel (Battenberg), die Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl (SPD) und Claudia Ravensburg (CDU), Gemeindevertreter, Beigeordnete, Ortsvorsteher und weitere Interessierte. Auch Robert Amend, der von 1970 bis 1999 Junghenns Amtsvorgänger war, gratulierte zum Ergebnis.

Claus Junghenn zeigte sich gegenüber der FZ zufrieden mit dem Ergebnis. „Über 90 Prozent ist mehr als akzeptabel.“ Mit zunehmender Amtsdauer würden üblicherweise die Prozentzahlen sinken, „deshalb bin ich nicht von einem solchen Ergebnis ausgegangen.“

Das beste Ergebnis erhielt Junghenn mit 97,3 Prozent in Rennertehausen – jenem Dorf, dem der Bürgermeister wegen zu hoher Kosten zunächst die Zustimmung zur Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses verweigert hatte. Doch diese Streitereien scheinen vergessen. Das schlechteste Ergebnis fuhr er mit 84,6 Prozent in Osterfeld ein.

Auch in der Kerngemeinde blieb der Wahlerfolg mit 85,9 Prozent unter dem Schnitt. In Battenfeld fuhr er 91,8 Prozent ein, in Haine 90,4 Prozent. Die Briefwahl schlug mit 93,1 Prozent zu Buche.

Mehr zur Bürgermeisterwahl in Allendorf lesen Sie in der Frankenberger Zeitung von Montag, 15. August.

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