Nach Windhose: Aufbauarbeiten vor dem Abschluss – Platz für Storchennest

Dächer sind nun repariert

Beobachten die Fundamentierung des Storchenbauwerks: Bauherrin Barbara Zeppenfeld und ihr Partner Hartmut Reiser mit ihrem Planer und Bauleiter Heiner Fobbe (Mitte). Fotos: wi

Altenlotheim. Nach der Zerstörung durch einen Tornado im Juni des vergangenen Jahres ist nun auch das letzte Dach in Altenlotheim wieder instandgesetzt worden.

Bei minus 14 Grad ist Anfang der Woche der zerstörte Dachstuhl durch Zimmerleute abgebaut worden. Am Donnerstag wurde bei entsprechenden wohltuenden minus sieben Grad das alte Fachwerkhaus von Barbara Zeppenfeld neu gerichtet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der damals nicht genutzte Dachboden soll in Zukunft Wohnzwecken dienen und wird mit Schleppgauben zusätzlich verschönert. Auch der Wärmeschutz ist laut Energie- Einsparverordnung gewährleistet. Aufsehen erregte beim Richten ein Korb, der mit Hilfe eines Krans am First befestigt wurde. Dieses Behältnis soll in Zukunft auch neuen Mitbewohnern dienen, nämlich den Störchen. Hoffentlich, so Barbara Zeppenfeld, werde dies auch von den Vögeln angenommen. Zudem möchte sie zusätzliche Mitbewohner in ihr Fachwerkhaus einladen: So sollen Ruhe-Nischen unterhalb der Dachhaut für Fledermäuse eingerichtet werden, wo natürlich die Beratung durch Fachleute in Anspruch genommen werden muss.

Wenn die erste Isolierung auf den Sparren angebracht ist und dann die Dachziegel folgen, ist endlich nach dem letztjährigen Sturm das Wohnhaus wieder „dicht“. Der Nässe und nun auch der Kälte werden keine Möglichkeiten mehr geboten, der vorhandenen Haus-Substanz weiter zu schaden. (nh/mam)

Quelle: HNA

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