Partnerschaft seit 1954

Elfköpfige Delegation aus Battenberg herzlich in Tschechien empfangen

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Zu Gast in Tschechien: Die Battenberger Delegation mit Bürgermeister Christian Klein (Mitte, mit Sakko), Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider (rechts dahinter), Magistratsmitgliedern und der Vorsitzenden der Partnerschaftsvereinigung, Dagmar Schneider (links). Vorne rechts neben Klein der Bürgermeister von Horní Jiretín, Vladimir Burt, mit seiner Frau. 

Battenberg/Horní Jiretín. Begeistert ist eine elfköpfige Delegation aus Battenberg von einem Besuch der Stadt Horní Jiretín im Norden Tschechiens zurückgekommen.

Zwischen den Regionen gibt es seit 1954 eine Patenschaft. Vor gut einem Jahr hatte die Stadt Battenberg eine Anfrage aus Horní Jiretín erhalten. Dort strebt man eine Städtepartnerschaft an.

Ein stolzer Anblick: Die Barockkirche „Himmelfahrt der Heiligen Maria“ in Horní Jiretín.

„Es bestehen schon einige Querverbindungen. Man muss sie nur aufgreifen“, sagte der Battenberger Bürgermeister Christian Klein der HNA. Beispielsweise seien viele Menschen im Norden Tschechiens an Fußball interessiert. „Ich habe von dem großen Jugendturnier erzählt und davon, dass zu Freek-Mestrini-Konzerten in Battenberg über 600 Besucher kommen“, berichtete Christian Klein, der sich vor dem Besuch im Sudetenland viele Gedanken um Kriegsopfer und Heimatvertriebene gemacht hatte. Klein war überrascht: „Die gehen ganz offen damit um.“ Viele Menschen in Horní Jiretín verstünden die deutsche Sprache gut. „Auch in der Schule lernen die Kinder Deutsch“, ergänzte die Vorsitzende der Battenberger Partnerschaftsvereinigung, Dagmar Schneider.

Stark renovierungsbedürftig: Ein Saal im imposanten Schloss Eisenberg.

Bei einem Empfang hieß der Bürgermeister von Horní Jiretín, Vladimir Burt, die deutschen Gäste willkommen und gab einen Überblick über die Geschichte der Stadt. Bei einer Führung durch die barocke Wallfahrtskirche „Himmelfahrt der Heiligen Maria“ setzte sich die Frau des Bürgermeisters an die Orgel und sang zur Freude der deutschen Gäste aus dem Stegreif eine Arie. Dabei wurde deutlich, dass die barocke Kirche über eine gute Akustik verfügt. 

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Quelle: HNA

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