Frankenberg

„Der Obermarkt singt“: Zweites Freiluft-Festival des Sängerkreises Edertal in der malerischen Altstadt

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- Frankenberg (sr). 15 Chöre mit insgesamt mehr als 500 aktiven Sängerinnen und Sängern brachten am Samstagabend den Frankenberger Obermarkt zum Klingen.

Mit dem zweiten Chorfestival unter freiem Himmel warb der Sängerkreis Edertal für den Chorgesang. Die Chöre boten ein breites Repertoire an klassischen und modernen Liedern.

„Sei glücklich heut“ sangen zum Schluss alle Chöre gemeinsam und forderten auch die Besucher zum Mitsingen auf. „Alle Chöre sind offen für Zuwachs“, sagte die Vorsitzende des Sängerkreises Conny Scheerer bei der Begrüßung. Bürgermeister Christian Engelhardt hob die Bedeutung der Musik als Quelle der Kraft und Inspiration. Er freute sich über die vielen Besucher auf dem Obermarkt, der „guten Stube“ Frankenbergs mit dem 500-jährigen Rathaus.

Den fast dreistündigen musikalischen Reigen eröffneten die Sänger des Bottendorfer Männergesangvereins unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer mit dem bekannten Lied „Die Wanderschaft“ von Karl-Friedrich Zöllner. Der Bottendorfer Frauenchor Pro Musica, dirigiert von Marion Born, sang das heitere Lied „Muß I denn“. Born trat danach auch mit dem Männergesangverein Ellershausen auf. „Dunkle Augen, Roter Mund“, lautete einer der Titel. Beide Chöre sangen gemeinsam „Herrliche Berge“.

Als Chorgemeinschaft präsentierten sich die Männergesangvereine Viermünden und Halgehausen mit der Heimatmelodie von Gotthilf Fischer. Helmut Eigenbrodt leitet beide Chöre. Der Chor des Männergesangvereins Altenlotheim und der Sängervereinigung Frankenau sorgte mit dem „Hahn von Onkel Chiacometo“ für viel Erheiterung unter den rund 700 Zuhörern. Mit mehr als 100 Aktiven standen die drei Frauenchöre aus Altenlotheim, Frankenberg, Frankenau, Willersdorf und Oberholzhausen auf der Bühne. „Fröhlich klingen unsre Lieder“ hieß einer der drei Titel, passend zum Gesichtsausdruck der Sängerinnen.

Danach dominierten die Männergesangvereine aus den Frankenberger Stadtteilen das Geschehen. Die Röddenauer Sänger unter der Leitung von Marion Born sangen „Ride the chariot“. Die Hauberner mit Werner Schielke am Taktstock ließen die „Freude am Leben“ erklingen. „Rot sind die Rosen“, sangen die Schreufaer, dirigiert von Bettina Scholze. Die Geismarer wurden von Helmut Werner dirigiert und begeisterten mit vielen jungen Sängern und dem Spiritual „Good News“. Vor der herrlichen Obermarkt-Kulisse mit dem Steinhaus im Hintergrund sangen die Männer der Frankenberger Liedertafel „Die Wolga“, dirigiert von Günter Retzlik.

Ihren ersten Auftritt im Sängerkreis absolvierte Dirigentin Claudia Vach mit dem Gemischten Chor Ederbringhausen mit dem Psalm 104 von Johann Steuerlein. Vier Männerchöre stimmten anschließend „Schäfers Sonntagslied“ an, bevor alle 15 Chöre das Abschlusslied „Sei glücklich heut“ sangen.

Durchs Programm führten Kreischorleiter Horst-Werner Bremmer und Stellvertreterin Marion Born. Die Hauberner Landjugend bot mit Volkstänzen Abwechslung im Programm. Anschließend sorgte die Frankenberger Stadtkapelle unter der Leitung von Jürgen Klingelhöfer für musikalische Unterhaltung.

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