Frankenau

DGH-Sanierung geht 2012 weiter

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- Frankenau-Altenlotheim (apa). Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Altenlotheim geht 2012 weiter. Nach dem Foyer folgen nun die zwei Säle. Vom Hof führen die neu gepflasterte Treppe und der neue behindertengerechte Eingang in den Windfang, den es früher noch nicht gab. Das Foyer erstrahlt in frischen Farben.

Für die Altenlotheimer Vereine ist das Dorfgemeinschaftshaus von enormer Bedeutung: „Eigentlich wird es jeden Tag benutzt“, sagt Ortsvorsteher Heiko Backhaus. Die Gitarrengruppe, der Singkreis, der Männergesangverein, die Gymnastikgruppe und die Country-Line-Tänzer treffen sich dort zum Üben und Trainieren. Außerdem nutzen viele Altenlotheimer das Dorfgemeinschaftshaus gern für private Feiern. Doch das rund 200 Quadratmeter große Gebäude war seit einigen Jahren nicht mehr in gutem Zustand. Zwischen 1990 und 1992 war das. Dorfgemeinschaftshaus im Rahmen der Dorferneuerung um den Thekenraum im großen Saal erweitert worden; auch die Bühne wurde damals versetzt. Außerdem erhielt das Gebäude das Walmdach mit Oberlicht. Rund 500 000 Mark wurden damals investiert. Abgesehen davon wurde seit dem Bau im Jahr 1976 nichts verändert.

Dem Bürgerhaus war sein Alter seit Jahren anzusehen, außerdem gab es gravierende Mängel: So waren die Außenwände zwischen Außentreppe und Küche nicht mehr dicht und mussten trockengelegt werden. „Es fing schon an zu schimmeln“, beschreibt Heiko Backhaus. Bei Regen gelangte Wasser in den Saal und die Fliesen im Foyer wurden von der Feuchtigkeit nach oben gedrückt. Die Arbeiten begannen im Jahr 2009. Bis Ende 2010 flossen­ etwa 148 000 Euro in die Sanie­rung, im Jahr 2011 folgten 41 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm. Als wichtigste Aufga­ben standen neben der Trockenlegung die äußerliche Deckenisolierung und die Dämmung auf dem Plan.

Das gesamte­ Bürgerhaus erhielt außerdem neue Fenster. „Den Unterschied merkt man schon sehr“, sagt Backhaus’ Stellvertreter Erich Müller. Einen spürbaren Effekt brachte auch die zweite, neue Eingangstür: Sie wurde vor der alten Tür angebracht, sodass ein Windfang entstanden ist. Zugluft im großen Saal durch die offen stehende Eingangstür gibt es seither nicht mehr, freut sich Müller. Die Doppeltür am Eingang war schon lange ein Wunsch in Altenlotheim, erinnert sich Heiko Backhaus: Schon 2001 hatte der Ortsbeirat sich dafür ausgesprochen, immer wieder wurde das Projekt aufgeschoben. Im nächsten Jahr gehen die Arbeiten am Bürgerhaus weiter: Im Haushalt sind vorerst 5000 Euro für den Innenausbau vorgesehen – das Zahlenwerk ist aber noch nicht verabschiedet.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 7. Dezember

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