Bürgermeisterkandidat Werner Keller (CDU) stellt Wahlprogramm vor

Dialog mit allen Fraktionen suchen

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Bürgermeisterkandidat Werner Keller (CDU) stellt sein Wahlprogramm vor.Foto: pr

Hatzfeld - Werner Keller will die finanzielle Situation der Stadt verbessern: Durch Sparsamkeit und Mehreinnahmen. In der Vorstellung seines Wahlprogramms spricht er sich außerdem dafür aus, Hatzfeld unter den kommunalen Schutzschirm zu stellen.

„Meine politische Erfahrung, die Verbundenheit mit unserer Stadt und ihren Bürgern veranlassen mich zur Kandidatur um das Bürgermeisteramt“, sagt Werner Keller. Der CDU-Kandidat will im Falle des Wahlsiegs mit allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung zusammenarbeiten und auch den Dialog „mit allen anderen Gruppierungen“ suchen.

„Mein Ziel ist eine Zukunftsgestaltung, die ein lebenswertes und liebenswertes Umfeld in der Kernstadt und allen Stadtteilen schafft“, sagt Keller. Eine Hauptaufgabe sehe er in der Konsolidierung des Haushalts. Nach der Vorlage der Eröffnungsbilanz müssten die Kosten- und Leistungsrechnung und die Kennzahlen zügig erstellt werden. „Die Verbesserung der finanziellen Handlungsfähigkeit ist die Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft.“ Sparsame Haushaltsführung, aber auch moderate Einnahmeverbesserungen seien wichtig. Keller spricht sich dabei auch für den umstrittenen kommunale Schutzschirm aus: „Er bietet die Möglichkeit zu einer erheblichen Entschuldung unserer Stadt.“ Zwar sei die 30-jährige Verpflichtung zur Haushaltsdisziplin zunächst eine Einschränkung, „langfristig wird sich die Handlungsfähigkeit jedoch deutlich verbessern“. Um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken, müsse die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen weiter ausgebaut werden.

Die Wirtschaft fördern

Die Herausforderungen des bereits spürbaren demografischen Wandels müssten entschlossen angepackt werden. „Die attraktive Gestaltung und Belebung der Ortskerne sind dabei wichtige Aufgaben“, sagte Keller. „Aktive Unterstützung und Beratung bei der Sanierung von Altbauten müssen Bestandteil unseres Services werden, um dem Wohnungs- und Gebäudeleerstand zu begegnen.“

Es bedürfe „intensiver Wirtschaftsförderung zur Schaffung zusätzlicher und die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze“, erklärte Keller weiter. „Dabei sind ein gutes Verhältnis zwischen der Stadt und den heimischen Unternehmen sowie die Verbesserung der Infrastruktur unerlässlich.“

Der CDU-Kandidat will auch den Fremdenverkehr fördern und ausbauen. Dafür biete der neue Radweg Perspektiven. „Eine zukunftsorientierte Energiepolitik, Energieeinsparung an öffentlichen Gebäuden wie auch die Unterstützung der Bürgerenergiegenossenschaft werden Bestandteil meiner Arbeit sein.“

Keller spricht sich auch für Erhalt und Schutz der Umwelt und gegen das Fracking aus. „Eine aktive Seniorenarbeit und engagierte Jugendbetreuung, Erhalt und Ausbau des kulturellen Lebens für Jung und Alt, Förderung und Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Kirchen gehören ebenfalls zu meinen Zielen zur Gestaltung der Zukunft von Hatzfeld.“

Die Frankenberger Zeitung lädt zum Wahlforum ein, bei dem sich erstmals alle Kandidaten gemeinsam öffentlich vorstellen und zu aktuellen Fragen Rede und Antwort stehen. Es findet statt am Montag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hatzfelder Bürgerhaus.

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