Direktvermarktermesse in der Ederberglandhalle will regionale Anbieter unterstützen

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Aus der Region: (von links) Dorothea Loth vom Fachdienst Landwirtschaft, Eberhard Lamm von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, Fachbereichsleiter Axel Friese, Kreislandwirt Fritz Schäfer und Bürgermeister Rüdiger Heß laden zur Direktvermarktermesse am 14. September in die Ederberglandhalle ein. Foto: Battefeld

Frankenberg. Vom Kohlkopf bis zum Ofenkuchen –vom Drechseln bis zur Seidenmalerei: Auf der achten Direktvermarktermesse Waldeck-Frankenberg präsentieren am 14. September rund 100 Aussteller aus der Region zum zweiten Mal in Folge ihre Produkte in und an der Frankenberger Ederberglandhalle.

Geöffnet ist von 11 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei. „Total Regional“ lautet das Motto der vom Landkreis und der Stadt Frankenberg organisierten Messe, in der Qualitätsprodukte heimischer Direktvermarkter angeboten werden. „Sie zeichnen sich durch kurze Transportwege, fachgerechte Verarbeitung und Transparenz der Produktionsweise aus“, so Dorothea Loth vom Fachdienst Landwirtschaft.

Neben regionalen Spezialitäten erwarten die Besucher auch kulinarische Köstlichkeiten und ein buntes Rahmenprogramm mit Musik- und Tanzgruppen. Außerdem besteht Gelegenheit Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen oder sich über Äpfel, Milch und Honig zu informieren. Kinder können sogar ihr eigenes Brot backen sowie bei einem informativen Quiz zur Apfelausstellung kleine Preise gewinnen.

Über die Hessische Milch- und Käsestraße informiert die Landesvereinigung für Milch- und Milcherzeugnisse Hessen aus Friedrichsdorf.

„Offizielle Begrüßung ist um 13 Uhr“, teilte Dorothea Loth mit. Auch die hessische Milchkönigin und die Rapsblütenkönigin hätten ihr Kommen zugesagt.

„Wir wollen die regionalen Vermarkter unterstützen im Kampf gegen billig, billig, billig“, betonte Kreislandwirt Fritz Schäfer. Heimische Produkte seien „in“. Es gebe kein besseres Geschenk als eine „ahle Wurst“ oder ein Glas Marmelade. „Das wird garantiert nicht weiterverschenkt“, so Fritz Schäfer. Auch Fachbereichsleiter Axel Friese nannte die Stärkung des ländlichen Raums als eine der Aufgaben, die sich der Landkreis gesetzt habe. Das erfordere zwar einen hohen personellen und finanziellen Aufwand, sei aber gut angelegtes Geld.

Der Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß betonte, die Direktvermarktung sei ein Thema, dass der Stadt sehr am Herzen liege. „An dem betreffenden Wochenende wird sehr viel hier los sein“, kündigte er an. Unter anderem seien Gäste aus den Partnerstädten Bütow und Frankenberg in Sachsen da. Außerdem finde am Vortag das Frankenberger Chorfestival und der Familienaktionstag statt. (bs)

Quelle: HNA

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