Dodenauer Freibad feierte 35-jähriges Bestehen

Dodenau. Letztendlich hatte der Wettergott dann doch ein Einsehen mit den Gästen beim Freibadfest anlässlich des 35-jährigen Bestehens in Dodenau.

Spätestens als die Battenberger Schwimmbären ins Wasser gingen, strahlte die Sonne vom Himmel. Zuvor hatte Ortsvorsteher Wolfgang Stein die Gäste begrüßt, unter ihnen auch Lutz Klein, der beim „damaligen Kampf um das Schwimmbad“, wie es hieß, Bürgermeister der Kernstadt Battenberg war. Für die Vorbereitung und Ausführung dieser Jubiläumsfeier bedankte sich Stein bei allen Dodenauer Vereinen – hier besonders bei dem Verein „825 Jahre Dodenau“, der sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Geburtstag des beliebten Familienbades würdig zu feiern.

Der Erste Stadtrat Georg Röse, in Vertretung des im sich im Urlaub befindlichen Bürgermeister Horsel, erinnerte in seiner Ansprache an „die lange Diskussion“, die dem Dodenauer Schwimmbadbau Anfang der 1970er-Jahre vorausgegangen war und die er als junger Stadtverordneter miterlebt hatte. Jetzt brachte er die Botschaft mit: „Die Stadt steht auch weiterhin zu diesem Bad“.

Der Verbandsversammlungs-Vorsitzende Rüdiger Weiß informierte unter anderem darüber, wie sich die vorgenommenen energetischen Maßnahmen positiv auf die Einsparung des Gas- und Stromverbrauchs ausgewirkt haben. Der Gasverbrauch sei zum Beispiel von 2165 Kubikmeter im Jahr 2009 auf 1216 Kubikmeter im Jahr 2011 gesunken.

„Das Bad ist eine dringende Notwendigkeit für das Prädikat Luftkurort Dodenau“, sagte Weiß, und die gesunkenen Besucherzahlen seien wohl eher dem schlechten Wetter zuzuschreiben, so sein Fazit.

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Quelle: HNA

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