TSV Dodenau will Rasenplatz bauen

Der neu gewählte Vorstand des TSV Dodenau: (von links) Herbert Battenfeld, Markus Sassor, Uwe Siebott, Michael Schäfer, Janine Gärtner, Alex Steuhl, Ursula Sassor, Sascha Graw und Klaus-Peter Müller. Foto: Becker

Dodenau. Wenn die Rahmenbedingungen geklärt sind, soll möglichst schon 2015 mit dem Bau des neuen Rasenplatzes in Dodenau begonnen werden.

Darauf haben sich die Mitglieder des TSV Dodenau in ihrer Jahreshauptversammlung verständigt.

Genutzt werden soll der Rasenplatz vor allem von den Jugendfußballern. Der Vorteil eines Rasenplatzes besteht besonders darin, dass man sich nicht so schnell verletzt wie auf dem bestehenden Hartplatz. „Wir sollten der Jugend diese Möglichkeit für die Zukunft bieten“, sagte Vorsitzender Klaus-Peter Müller und erhielt dafür großen Zuspruch aus den Reihen der etwa 50 anwesenden Mitglieder im Hotel Sassor.

Die Kosten für den neuen Platz, der in der Nähe des Hartplatzes in der Gemarkung „Auf der Hardt“ gebaut werden soll, belaufen sich auf etwa 120.000 Euro. Für etwa die Hälfte davon muss der Verein selbst aufkommen. Allerdings sind in der Kostenrechnung, die ein für die Planung des Projektes aus Vereinsmitgliedern gebildeter Ausschuss aufgestellt hat, mögliche Eigenleistungen und Spenden noch nicht berücksichtigt. Noch stehen allerdings die Antwort auf die Bauvoranfrage und die Bewilligung verschiedener Zuschüsse aus.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein neue Flutlichtmasten am Hartplatz aufstellen lassen. Von den etwa 31.000 Euro hierfür musste der Verein 9500 Euro tragen. Die Eigenleistung der Vereinsmitglieder dabei hob Vorsitzender Herbert Battenfeld besonders hervor.

Einen umfassenden Jahresrückblick präsentierten der Vorstand und die einzelnen Abteilungen Fußball, Tischtennis, Schützen, Gymnastikgruppe V-Step und Wandern in ihren Jahresberichten. Besonders in Erinnerung geblieben sind der Volkslauf, der auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll, und das gut besuchte Wintervergnügen. Schwerpunkt in diesem Jahr wird das Maifest sein.

Der Verein hat im Moment 325 Mitglieder. Die Zahl sei beim Jugendfußball im Vergleich mit den letzten Jahren etwa gleichbleibend, berichtete Jugendleiter Markus Sassor. In der JSG Obere Eder spielen 44 Jugendliche aus Dodenau. Nachwuchssorgen gibt es hier also keine. Dafür gibt es aber nur noch sieben aktive Schützen, die allesamt schon älter sind. Es wäre es gern gesehen, wenn sich neue, jüngere Mitglieder finden würden, sagte Abteilungsleiter Erhard Inacker-Bovermann. Die Schützensparte besteht in diesem Jahr übrigens 50 Jahre. (jb)

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Quelle: HNA

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