Verein 825 Jahre Dodenau

Dodenauer bauen Hopfen für Bier an

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Aus Hilfsköhlern werden Bierbrauer und Hopfenanbauer: Die Männer des Vereins „825 Jahre Dodenau“ bauen derzeit ein Gestell, an dem der Hopfen sich ab April emporranken kann. Im September brauen die Dodenauer dann Bier.Foto: Patricia Kutsch

Battenberg-Dodenau - Vergangenes Jahr haben sie Holzkohle hergestellt, im September wollen die Dodenauer unter die Bierbrauer gehen. Weil sie aber nicht einfach nur Hopfen, Malz und Gerste verarbeiten, sondern etwas darüber lernen wollen, versuchen sie sich selbst als Hopfenanbauer.

Nordhessen ist keine typische Gegend für den Anbau von Hopfen. Die Dodenauer wollen es trotzdem versuchen. Am Ortseingang haben sie ein Gestell errichtet und Drähte gespannt. An diesen Drähten soll sich in den nächsten Monaten der Hopfen emporranken - wenn er denn wächst. Es ist ein windiger, sonniger Platz, „aber es kommt auf den guten Boden an“, ist sich Manfred Glöser sicher.

In zwei Wochen bekommt das Team vom Verein „825 Jahre Dodenau“ rund 200 kleine Hopfensetzlinge. Die will der Hilfsköhler-Trupp gemeinsam pflanzen, pflegen und beobachten. Laut Glöser werden Hopfenpflanzen in Deutschland etwa sieben Meter hoch - ob sie diese Höhe auch in Dodenau schaffen, weiß er nicht. Aber die Gruppe will den Hopfen auch nicht verarbeiten, sondern nur kennenlernen. Am 27. und 28. September brauen die Männer im Dorfkern gemeinsam mit Ingo Saßmanshausen eigenes Bier. An dem Sonntag findet zudem der Dodenauer Herbstmarkt statt.

Getrunken wird das Dodenauer Bier dann im November. „Wir zeigen die Filme vom Köhlerfest und verkosten dazu unser Bier“, kündigte Stein an.

Mehr über den Dodenauer Hopfen lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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