Traditionelles Fest mit Umzug und Frühschoppen

Dodenauer heißen Mai willkommen

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Die Fußballer des TSV Dodenau haben am Mittwochabend den Maibaum auf dem Festplatz an der Eder aufgestellt.Fotos: Mark Adel

Dodenau - Mit dem Aufstellen des Maibaums, einem Umzug durchs Dorf und dem Frühschoppen feiern die Dodenauer traditionell den Beginn des Wonnemonats Mai.

Federführend ist in diesem Jahr der MGV. Er startete am Mittwochabend mit einer Neuerung: An der Gärtnerei Schmidt luden die Dodenauer Chöre zum Platzkonzert ein, unterstützt vom Frauenchor aus Battenfeld, dem gemischten Chor „Cantiamo“ aus Röddenau und dem MGV Niederasphe.

Anschließend versammelten sich Sänger und Ehrengäste in der Dorfmitte. Traditionell trugen die TSV-Fußballer den Maibaum zum Festplatz, begleitet von jungen Fackelträgern. Spielmannszug und Feuerwehrkapelle spielten gemeinsam schmissige Märsche.

Nach dem Aufstellen des Maibaums, dessen Kranz wieder Helmut Schmidt gebunden hatte, sangen die Besucher zur Musik der Feuerwehrkapelle das Mailied, bevor in der Mehrzweckhalle in den Mai getanzt wurde. Die MGV-Vorsitzenden Ute Müller und Kai van Gelder, Schirmherr Bürgermeister Heinfried Horsel und Ortsvorsteher Wolfgang Stein begrüßten die Besucher.

Am 1. Mai bildete der Frühlingsmarkt den Auftakt des Festtags, bevor sich ein bunter Festzug durchs Dorf schlängelte. Alle Dodenauer Gruppen und Vereine beteiligten sich als Fußgruppe oder mit Wagen. Der MGV erinnerte an Erfolge beim Wertungssingen, die Feuerwehr warb um Nachwuchs, und der Verein 825 Jahre präsentierte eine Puppe, die einen Mitarbeiter der Straßenmeisterei darstellte: Sie zeigte dem Hopfenfeld am Ortseingang die „Rote Karte“. Das war eine Anspielung auf eine Anordnung von Hessen-Mobil, nach der der Verein das Feld weiter entfernt von der Straße neu anlegen musste.

Auf dem Festplatz an der Eder herrschte anschließend ein munteres Treiben mit Unterhaltung für Groß und Klein.

Am Freitag klingt das Maifest mit dem traditionellen Frühschoppen ab 10 Uhr in der Mehrzweckhalle aus. Für Musik sorgt die Band „Donau Power“.

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