Keine Nutzung des neuen Kunstrasens in Battenberg

Dodenauer wollen Rasenplatz

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Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Dodenau wurde der Vorstand gewählt, (v.l.) Herbert Battenfeld, Markus Sassor, Uwe Siebott, Michael Schäfer, Janine Gärtner, Alexander Steuhl, Ulla Sassor, Sascha Graw und Klaus-Peter Müller. Foto: Thalheim

Battenberg-Dodenau - Die Dodenauer Sportler wollen einen Rasenplatz. Das verdeutlichten die TSV-Mitglieder am Samstag bei ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel Sassor. Das Vorstandsteam mit den beiden Vorsitzenden Herbert Battenfeld und Klaus-Peter Müller wurde mit nur einer Änderung fast vollständig wiedergewählt.

Während es früher in Dodenau und vielen weiteren Dörfern normal gewesen ist, auf einem Hartplatz Fußball zu spielen, stellt das in der heutigen Zeit einen Störfaktor dar. Viele Jugendliche bevorzugen den Rasen als Untergrund. Die Mitglieder des Dodenauer Sportvereins wollen auf diese Entwicklung reagieren und in der Zukunft einen Rasenplatz realisieren. „Ein Rasenplatz sichert die Zukunft des Vereins und sorgt für Attraktivität beim Nachwuchs“, erklärte Vorsitzender Klaus-Peter Müller. Eine gemeinsame Nutzung des neu entstehenden Kunstrasenplatzes in Battenberg komme nicht infrage, stellte Müller klar.

Manfred Glöser vom eigens eingerichteten Ausschuss stellte den Mitgliedern am Samstag den Stand der Planungen vor. Das neue Sportgelände „Auf der Hardt“ soll auf zwei Grundstücken von Christa Schäfer und Thomas Specht errichtet werden. „Insgesamt würde das ein sehr attraktives Sportgelände geben“, betonte Glöser. Der Vereinsvorstand hat hierfür bereits eine Bauvoranfrage an den Landkreis gestellt. Jetzt warten die Sportler auf eine Rückmeldung. Ausstehend ist auch noch eine Entscheidung der Stadt Battenberg über eine finanzielle Förderung. Insgesamt schätzen die Dodenauer die Kosten für das Bauvorhaben auf etwa 120.000 Euro. Hierbei sind mögliche Arbeiten in Eigenleistung noch nicht eingerechnet.

Durch eine mögliche finanzielle Förderung von Land, Kreis und Stadt müsste der Verein eine Finanzierungslücke von etwa 60.000 Euro stemmen. Dies sei über ein Darlehen finanzierbar, berichtete Glöser. „Die Chancen, das zu realisieren, waren nie so gut wie jetzt“, sagte Müller. Die Mitglieder beauftragten den Vorstand mit einem einstimmigen Votum bei einer Enthaltung, den Bau des Rasenplatzes voranzubringen und ein Darlehen hierfür abzuschließen, sobald die Bauvoranfrage durch den Landkreis genehmigt worden ist und es „grünes Licht“ von der Stadt gibt. (tha)

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