Neubesetzung der Stelle zum 1. September

Dodenhäuserin wird neue Pfarrerin in Löhlbach

Haina-Löhlbach/Battenhausen - Die Pfarrstelle in Löhlbach und Battenhausen wird neu besetzt: Zum 1. September tritt Sabrina Elcik das Amt als Pfarrerin an. Sie zieht mit ihrem Ehemann Andreas und ihrer dreijährigen Tochter Elisabetha im Löhlbacher Pfarrhaus ein. Für die 35-Jährige ist es eine Rückkehr in die Heimat: Sie stammt aus Dodenhausen.

Die Pfarrstelle Hohes Lohr 1 war vakant, seit Pfarrer Sebastian Renz sie im vergangenen Herbst verlassen hatte - er war nach Bremen gegangen. Seine Nachfolgerin wechselt von Rengshausen im Knüll nach Löhlbach.

„Als wir uns im März bei strahlendem Sonnenschein das Pfarrhaus und den wunderschönen Pfarrgarten angeschaut haben, stand für uns sofort fest, dass ich mich auf diese Stelle bewerben werde“, berichtet die 35-Jährige im Gemeindebrief. Umso glücklicher sei die Familie gewesen, als der Kirchenvorstand sich für sie entschieden hatte.

Sabrina Elcik ist in Dodenhausen aufgewachsen. Nach dem Besuch der Realschule in Gemünden wechselte sie nach Bad Wildungen, wo sie 1998 ihr Abitur machte.

„Seit meinem 14. Lebensjahr stand für mich fest, Pfarrerin zu werden“, berichtet sie. Sie begründet ihre Berufswahl mit ihrem Interesse an sozialer Arbeit, theologischen Fragestellungen und durch den langjährigen engen Kontakt zu dem inzwischen verstorbenen Dorfpfarrer Wendler.

Sie studierte Theologie in Bielefeld-Bethel, außerdem in Berlin, Münster und Marburg. Ihr Vikariat absolvierte sie ab 2006 in Sontra, danach trat sie ihre erste Pfarrstelle in Rengshausen im Knüllwald an.

Schwerpunkt: Seelsorge

Einen Schwerpunkt in ihrer Arbeit als Pfarrerin sieht sie in der Seelsorge. Diese sei für sie eine elementare Art der Verkündigung Gottes. „Deshalb ist es mir wichtig, Menschen in schwierigen Lebenslagen beizustehen und ihnen durch seelsorgerliche Zuwendung die Kraft zu geben, diese zu bewältigen.“

Im vergangenen Jahr absolvierte Sabrina Elcik die Ausbildung in klinischer Seelsorge und hat in diesem Jahr eine zusätzliche langfristige Seelsorge-Fortbildung in Hannover begonnen. „Gerade heute, inmitten starker Tendenzen zur Anonymität, sind Seelsorgebesuche für mich von großer Bedeutung als Echo und Hinweis auf die frohe Botschaft, dass Gott uns ‚beim Namen gerufen‘ hat“.

Wenn sie nicht arbeitet oder sich um ihre Familie kümmert, liest sie, spielt Fußball oder fährt Mountainbike.

Sabrina Elcik tritt die Stelle zum 1.September an. Ihr Einführungsgottesdienst ist am Sonntag, 14. September, um 14 Uhr. (apa)

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