Dokumentation „Der legalisierte Raub“ in Frankenberg

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Dank an die Filmautoren: Die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich dokumentierten Dietrich Wagner (Zweiter von links) und Henning Burk (rechts) in erschütternden Bildern und Dokumenten. Ihnen und Dr. Bettina Leder-Hindemith dankte der Vorsitzende des Geschichtsvereins Frankenberg, Karl-Hermann Völker, mit Buchgeschenken.

Frankenberg. Sprachlosigkeit, Betroffenheit und Entsetzen herrschte unter den Zuschauern nach der Vorführung des Films „Der große Raub“, zu dem der Frankenberger Zweigverein für Hessische Geschichte und Landeskunde ins Kreisheimatmuseum eingeladen hatte.

In Anwesenheit der beiden Autoren Henning Burk und Dietrich Wagner, die 2002 die Dokumentation für den Hessischen Rundfunk erstellt hatten, zeigte der Film als Begleitveranstaltung zur derzeitigen Korbacher Ausstellung im Wolfgang-Bonhage Museum „Legalisierter Raub“, mit welchen Machenschaften der Staat im Dritten Reich die jüdische Bevölkerung in Hessen ausgeplündert hatte. Die Filmautoren stützten sich auf Akten der Finanzverwaltung aus der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Akten werden im Staatsarchiv Wiesbaden aufbewahrt und dokumentieren die Umsetzung jener Unrechtsgesetze und Verordnungen, mit denen nach 1933 die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung legalisiert wurde. Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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