Athletin soll zunächst alle Hintergründe darlegen

Doping-Vorwurf gegen Sachenbacher-Stehle: Sponsor Viessmann wartet ab

+
Evi Sachenbacher-Stehle

Allendorf/Eder. Zurückhaltend auf den Doping-Vorwurf gegen Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle hat der Heiztechnik-Hersteller Viessmann als Sponsor reagiert.

Nicht korrekt zitiert fühlt sich Jörg Schmidt, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Heiztechnik-Herstellers Viessmann, bezüglich der gesponserten Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle. Der TV-Sender „Sport 1“ zitierte Schmidt mit den Worten: „Bei Doping gibt es bei uns keine Toleranz. Das ist auch vertraglich fixiert.“ Auch eine Boulevardzeitung hatte spekuliert, dass Sachenbacher-Stehle nach positiver A- und B-Probe ihren Hauptsponsor Viessmann verlieren könnte.

Die deutsche Olympia-Teilnehmerin war positiv auf das Stimulanz Methylhexanamin getestet worden. „Zunächst muss man der Athletin Gelegenheit geben, alle Hintergründe und Zusammenhänge darzulegen“, erklärte Jörg Schmidt am Dienstag in einer offiziellen Stellungnahme der Firma Viessmann. „So lange die abschließenden Ergebnisse nicht vorliegen, wollen wir uns als langjähriger Partner und Sponsor nicht äußern.“

Ex-Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle erklärte im HR-Fernsehen, fast 20 Prozent der Nahrungsergänzungsmittel seien „in der Richtung behaftet“. Es sei eine „Dummheit“, sich auf Aussagen anderer zu verlassen. Er sei jedoch überzeugt, „dass das unbewusstes Doping war“, sagte Behle. (off)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare