Dorfentwicklung Battenberg offiziell anerkannt

Battenberg. Es ist offiziell: Die Stadt Battenberg hat das Anerkennungsschreiben zur Aufnahme in das hessische Dorfentwicklungsprogramm erhalten. In dem Nachfolgeprogramm der Dorferneuerung werden die Kernstadt und alle vier Stadtteile bis 2022 Fördergeld für kommunale Projekte bekommen.

Gleichzeitig können Privatleute Zuschüsse für ihre Projekte – etwa Fassadensanierungen – beantragen. „Das ist eine Herzensangelegenheit für uns“, sagte Bürgermeister Heinfried Horsel, als ihm Ministerialdirigent Werner Müller aus dem Wirtschaftsministerium gestern im Rathaus das Anerkennungsschreiben überreichte. Beide erinnerten daran, dass Battenberg in diesem Jahr nicht zufällig als eine von 17 Kommunen in Hessen ausgewählt worden war: Im Modelprojekt „Zukunftssicherung“ mit der Uni Kassel hatten sich engagierte Bürger bereits viele Gedanken gemacht, wie sich die Stadt weiterentwickeln könnte. Daraufhin hatte sich unter anderem der Landkreis für die Aufnahme Battenbergs ausgesprochen.

Neu ist – im Unterschied zur bisherigen Dorferneuerung – dass komplette Kommunen einen gemeinsamen Förderschwerpunkt bilden. In diesem Fall also Battenberg mit Dodenau, Laisa, Frohnhausen und Berghofen. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, uns als eins zu sehen“, sagte Dodenaus Ortsvorsteher Wolfgang Stein. Denn die Stadtteile müssen gemeinsam festlegen, welche Projekte wo verwirklicht werden sollen. „Es geht nicht alles überall“, sagte Ministerialdirigent Werner Müller. Zur Koordination werden die Stadtteile eine gemeinsame und je eine eigene Arbeitsgruppe bilden. „Das Programm lebt davon, dass die Bürger mitmachen“, sagte Müller. (jpa)

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Quelle: HNA

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