Dorferneuerung in Laisa: Abschluss mit 400.000 Euro

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In der Dorferneuerung umgestaltet: Die Friedhofskapelle in Laisa wurde durch einen neuen Zaun in das Friedhofsgelände (rechts im Hintergrund) integriert. Die Umzäunung soll im Frühjahr noch mit einer Hecke bepflanzt werden.

Laisa. Mit dem Beginn des Dorfentwicklungsprogramms für die Gesamtstadt Battenberg endet zum Jahresende 2013 die Dorferneuerung im Stadtteil Laisa.

Bei einem Treffen von Vertretern der Stadt, des Dorfes und des Landkreises wurde nun Bilanz für den von neun auf sechs Jahre verkürzten Förderschwerpunkt gezogen. Die förderfähigen Kosten für die sieben umgesetzten kommunale Projekte betrugen – inklusive Planung und Beratung – rund 400.000 Euro. In 25 private Projekte haben Laisaer Privatleute 720.000 Euro investiert und dafür zusammen 180.000 Euro Zuschuss vom Land erhalten.

Eigentlich waren für kommunale Projekte in Laisa rund 700.000 Euro im sogenannten zuschussfähigen Gesamtinvestitionsrahmen vorgesehen. Allein in die Sanierung des DGH flossen 290.000 der 400.000 Euro, die letztlich tatsächlich abgerufen wurden. Weitere Projekte waren der Spielplatz in der Dorfmitte (24.000 Euro), der Festplatz (8400), die Backstube (4400) und das Ehrenmal (2500).

Als letzte Projekte haben die Laisaer in diesem Jahr ihren Friedhof (27.000 Euro) und den Kindergarten-Spielplatz (8200) umgestaltet – wie bei allen anderen Projekten mit viel Eigenleistung. „Der Einsatz der Bevölkerung ist nach wie vor ungebrochen“, lobte Sigrid Göbel, die zuständige Sachbearbeiterin beim Landkreis, bei dem Bilanzierungsgespräch.

In dem alten Dorferneuerungsprogramm nicht mehr umgesetzt werden konnten beispielsweise der Umbau der früheren Milchsammelstelle neben dem Heimatmuseum und die Sanierung der Dreschhalle. Da beide Projekte den Laisaern sehr wichtig sind, sollen sie nun in das neue Dorfentwicklungsprogramm der Gesamtstadt eingebracht werden. (zpd) 

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Quelle: HNA

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