Altes Haus wird saniert

Dorferneuerung Somplar: Bisher 65.000 Euro für  Projekte

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Ortstermin: (von links) Bauherr Tobias Vaupel zeigt Ortsvorsteher Holger Christ, Walter Rinklin vom Landkreis, Bürgermeister-Praktikant Johannes Stell und Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, wie es aktuell in dem von ihm sanierten Haus aussieht. 

Somplar. In der Dorferneuerung in Somplar hat das Land bisher fünf private Projekt bewilligt. Gesamtinvestitionssumme: 350.000 Euro, Gesamtzuschuss: 65.000 Euro. Eines dieser Projekte ist das alte Haus, das Tobias Vaupel saniert.

Der 26-Jährige hat in den vergangenen Monaten gelernt, mit Überraschungen zurechtzukommen. Wenn man so ein altes Haus saniere, müsse man immer wieder vom ursprünglichen Plan abrücken, sagt der Bauherr. „Teilweise waren Balken und Türschwellen weggefault“, erzählt er, „und die Treppe hing nur noch an einem Nagel.“ Fünf Monate nach Baubeginn hat er nun erneut einen Einblick in sein ehrgeiziges Bauprojekt gegeben.

Dank des Förderprogramms des Landes, das in Somplar noch bis 2017 läuft, erhält Vaupel 45.000 Euro Zuschuss. „Dieses Geld ist im ländlichen Raum gut aufgehoben“, findet Walter Rinklin. „Dadurch werden junge Familien hier gehalten, und alte Bausubstanz bleibt erhalten.“ Und alte Häuser wie das mit der Nummer 13 in der Ruhrstraße gehörten nun einmal zum Heimatgefühl der Dörfer.

Die übliche Förderung pro privatem Projekt liegt bei 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro. Bei größeren Projekten wie Vaupels Haus seien bis zu 45.000 Euro möglich, sagt Walter Rinklin vom Landkreis. Interessenten können sich kostenlos von dem beauftragten Architekten Jürgen Scheller beraten lassen, Telefon 06451/4220.

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Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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