Neuer Leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter ernannt

Doppelte Verstärkung für Rettungsdienst im Landkreis Waldeck-Frankenberg

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Neuzugänge im Rettungsdienst: (von links) Gerhard Biederbick, Dr. Rudolf Alexi, Dr. Michael Tübben, Frank Kappen und Karl-Friedrich Frese in der Leitstelle des Kreises. 

Waldeck-Frankenberg. Dr. Michael Tübben ist am Dienstag zum Leitenden Notarzt im Landkreis Waldeck-Frankenberg ernannt worden. Der Chefarzt der Anästhesie am Korbacher Krankenhaus vervollständigt damit die Runde der Leitenden Notärzte, die jetzt zu acht über das Kreisgebiet verteilt sind.

Ernannt wurde auch Frank Kappen. Der Notfallsanitäter ist jetzt Organisatorischer Leiter Rettungsdienst. 

Gibt es größere Schadensfälle, beispielsweise mindestens fünf Schwerverletzte nach einem Unfall, kommen ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zum Einsatz. Gemeinsam übernehmen beide damit die Einsatzleitung des Rettungsdienstes. Sie organisieren und verantworten vor Ort die medizinische Versorgung und kooperieren eng mit der Einsatzleitung der Feuerwehr.

Acht Leitende Notärzte gibt es nun in Waldeck-Frankenberg. Bislang sei Korbach „ein weißer Fleck“ gewesen, wie Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese sagte. Mit Michael Tübben, der in Korbach lebt und arbeitet, gibt es jetzt einen Notarzt in leitender Funktion in der Kreisstadt. Zwei weitere sind Bad Arolsen zugeordnet, drei Bad Wildungen und zwei Frankenberg. Etwa acht bis zwölf Einsätze gibt es für sie und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Jahr. Sowohl Tübben (46) als auch Kappen haben jahrelange Erfahrung im Rettungswesen. Frank Kappen (50) ist seit 1996 beim Deutschen Roten Kreuz, arbeitet beim Kreisverband Korbach-Bad Arolsen als Notfallsanitäter. Mit ihm gibt es im Landkreis nun 19 Organisatorische Leiter für den Rettungsdienst. Tübben, der seit 2014 am Korbacher Krankenhaus ist, war schon Leitender Notarzt im Westerwaldkreis, wo er früher lebte und arbeitete.

Beide wurden zu Ehrenbeamten des Landkreises ernannt. „Wir sind dankbar und froh, dass wir zwei Personen gefunden haben, die bereit sind, sich dieser wichtigen Aufgabe zu stellen. Sie sind ein ungeheurer Gewinn“, sagte Frese. Für Michael Tübben und Frank Kappen ist es selbstverständlich, sich ehrenamtlich einzusetzen. Für beide ist die Notfallmedizin eine Passion. (ren)

Quelle: HNA

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