Städtepartnerschaft zwischen Frankenberg, Frankenberg/Sachsen und Bütow

Drei Bäume für die Einheit

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Empfang für Delegationen aus Frankenberg/Sachsen und Bytow/Polen im historischen Rathaus: Es stoßen an (von links) Bürgermeister Rüdiger Heß, Bürgermeister Thomas Firmenich, Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse und der stellvertretende Bürgermeister Jacek Czapiewski.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg - Ein Wochenende im Zeichen der Begegnung und der Städtepartnerschaft: Zu Gast in der Illerstadt waren Delegationen aus Frankenberg/Sachsen und Bytow in Polen.

„Wir wollen die Partnerschaft intensivieren, weiter fassen und vor allem junge Leute dafür gewinnen“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß beim Empfang der Gäste im historischen Rathaussitzungssaal.

Vier Vertreter aus dem polnischen Bytow, acht Vertreter der Stadt und vier weitere Teilnehmer einer Jedermannsfahrt aus Frankenberg/Sachsen verbrachten ein abwechslungsreiches Wochenende in der Illerstadt.

Bürgermeister, Schulleiter, Stadtarchitekten, Feuerwehrchefs und Vereinsvorsitzende waren gekommen, um neue Kontakte für eine breitere Basis der Städtepartnerschaft zu knüpfen. Seit 1990 sind die beiden Frankenbergs in Hessen und Sachsen miteinander verbunden. Heß kündigte mit seinem Amtskollegen Thomas Firmenich an, bis zum Jubiläum „25 Jahre“ am 3. Oktober 2015 viele gemeinsame Aktionen zu starten. Auftakt war eine Arbeitsrunde mit Vertretern von Schulen und Vereinen. „Wir müssen die Bevölkerung mitnehmen, damit die Städtepartnerschaft weiter lebt“.

Danach pflanzte er gemeinsam mit Rüdiger Heß und der Vorsitzenden der Partnerschaftsvereinigung, Elke Menke, „Drei Bäume für die Deutsche Einheit“ am Frankenberger Wildpark: eine Eiche für Gesamtdeutschland, eine Kiefer für den Osten und eine Buche für den Westen. Mitarbeiter des Betriebshofes hatten die Pflanzlöcher vorbereitet. Ein Gedenkstein soll an die Pflanzaktion erinnern, die im nächsten Jahr in Frankenberg/Sachsen wiederholt werden soll.

Seit sechs Jahren besteht die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Bytow, nachdem bereits 1962 eine Patenschaft beurkundet war. Im zweijährigen Rhythmus treffen sich Heimatvertriebene aus ganz Deutschland in Frankenberg.

Von Frank Seumer

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