Erfolgreiche Teilnehmer an der Edertalschule beim Wettbewerb „Jugend forscht“

Drei Teams holten Preise

Mikroalgen als Energielieferant: (von links) Janina Meyer, Laura Dzubiella und Stephanie Koch freuen sich über den zweiten Preis für ihr Projekt beim Regionalentscheid von Jugend forscht. Fotos: Battefeld

Frankenberg. Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm haben es geschafft: Mit ihrem Reaktionstest „Der frühe Vogel kann mich mal“ haben die beiden Edertalschülerinnen den ersten Preis beim Regionalentscheid des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ belegt und sich damit für den Landesentscheid am 14. und 15. März in Darmstadt qualifiziert.

Außerdem erfolgreich abgeschnitten haben Laura Dzubiella, Janina Meyer und Stephanie Koch mit ihrem Projekt „Mikroalgen als Energielieferant“ sowie Yannik Moryson, Fabian Schmitz und Lucas Bemfert, die sich mit dem Thema „Lernprozesse beeinflussen“ beschäftigt haben: beide Teams haben einen zweiten Preis erzielt.

„Bislang einmalig“

„Das hat es bislang noch nicht gegeben, dass gleich drei teilnehmende Gruppen der Edertalschule unter den Preisträgern sind“, betonte Björn Croll, der die Schüler bei der Wettbewerbsteilnahme betreut hatte. Erfreut zeigte sich auch Schulleiter Winfried Deichsel, als er den Schülern beim Tag der Naturwissenschaften gratulierte.

Die Siegerinnen Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm hatten sich mit der Fragestellung befasst, wie sich die Konzentrationsfähigkeit im Tagesverlauf ändert und von welchen Faktoren sie abhängig ist. Nach Auswertung eines Online-Fragebogens und eines selbst entworfenen Reaktionsprogramms am Computer, an dem über 1000 Schüler teilnahmen, waren die beiden Schülerinnen teilweise zu überraschenden Ergebnissen gekommen: Danach führt – neben einem Schlafdefizit – auch schon ein geringer Schlafüberschuss zu deutlich schlechteren Leistungen. Gehe man zu früh zu Bett, zum Beispiel vor einer Prüfung, Präsentation oder wichtigen Besprechung, wirke sich dies daher sogar nachteilig auf die Konzentrationsfähigkeit am nächsten Morgen aus.

Erwartungsgemäß bestätigt wurde dagegen die Annahme, dass Alkohol und Nikotin einen negativen Einfluss haben und dass eine hohe Konzentrationsfähigkeit meistens mit guten Zeugnisnoten einhergehe. „Wir sind stolz auf unsere Arbeit und freuen uns auf Darmstadt“, sagten die beiden Oberstufenschülerinnen, nachdem sie ihr Jugend-forscht-Projekt beim Tag der Naturwissenschaften den Besuchern und Mitschülern präsentiert hatten. Auch die beiden anderen Teams waren mit einem Stand in der Kulturhalle vertreten und stellten ihre siegreichen Projekte vor.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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