Dreschtag in Laisa: Die alte Maschine kann`s noch

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So wurde früher gedroschen: Erich Althaus (rechts) erklärte den Besuchern des Dreschtags in Laisa, wie die alte Dreschmaschine funktioniert. Danach wurde die Maschine vom Dreschteam tatsächlich in Betrieb genommen.

Laisa. „Maschine läuft!“ Dieter Paulus gibt das Startzeichen und legt einen Hebel um. Ein breiter Keilriemen setzt sich in Bewegung, und wenigen Augenblicke später rattert die Dreschmaschine los. Die alte „Buschhoff“ stammt aus dem Jahr 1956 und funktioniert noch immer.

Wie mit ihr damals Getreide gedroschen wurde, haben die Laisaer am Sonntag bei einem Dreschtag gezeigt.

Bis Ende der 1960er-Jahre – bevor die Mähdrescher kamen – war diese Dreschmaschine tatsächlich noch in Laisa im Einsatz und wurde von Hof zu Hof gefahren. In der Mittagszeit durfte sie aber nicht laufen, sie verbrauchte nämlich sehr viel Strom, und der wurde in diesen Stunden zum Kochen benötigt. Der Dreschtag hatte mit einem Erntedank-Gottesdienst begonnen, an dem auch der Laisaer Kindergarten und der Männergesangverein mitwirkten. Für Unterhaltung am Nachmittag sorgten die Trachtengruppe des Dorfes und die Kindertanzgruppe des Laisaer Heimatvereins. Mittagessen gab es aus dem Kartoffeldämpfer.

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Quelle: HNA

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