Baustelle am Steinweg

DRK-Projekt in Gemünden: Abbrucharbeiten haben begonnen

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An der Baustelle: (von links) Bianca Schwab (Betreuungsverein), Bauleiter Andreas Chales-de Beaulieu, Bürgermeister Frank Gleim, DRK-Geschäftsführer Christian Peter, Udo Kratz (Betreuungsverein), DRK-Schatzmeister Rainer Opper, Architekt Oliver Sachs.

Gemünden. Das Dach wird abgetragen und das Haus mit der Nummer 16 im Steinweg in Gemünden verschwindet: Es gilt Platz zu schaffen für das neue DRK-Wohn- und Beratungsprojekt.

Christian Peter bringt es auf den Punkt: „Wir wollen, dass die künftigen Bewohner selbstständig in unserem neuen Wohnprojekt leben - uns zwar so, wie sie es selbst am liebsten wollen“, betont der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Frankenberg und ergänzt: „Damit sie das können, hilft es, dass ihre Wohnungen direkt in der Stadt liegen und sie keine weiten Wege zurücklegen müssen.“

Es ist Ortstermin in Gemünden: Nach und nach trägt der Bagger das Dach des Hauses mit der Nummer 16 im Steinweg ab. Seit gestern sind die Abbrucharbeiten an dem Gebäude in vollem Gange, damit dort in den nächsten Monaten ein generationenübergreifendes Wohn-, Betreuungs-, und Beratungsobjekt entstehen kann.

Das Haus mit der Nummer 16 wird dafür abgerissen und das daneben stehende saniert und für das DRK-Wohnobjekt hergerichtet.

Christian Peter berichtet, dass es für das DRK-Wohnobjekt schon zwei Interessenten gebe, die eine Wohnung beziehen wollen. Er weist darauf hin, dass es im Obergeschoss des neuen DRK-Hauses nach der Fertigstellung sechs barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen gebe, die mit Aufzug zu erreichen seien.

Es handele sich um Betreutes Wohnen, allerdings entscheide der Mieter immer selbst, wieviel Sozialbetreuung und -beratung er haben wolle.

Die sechs Wohneinheiten seien zwei Single-Wohnungen mit jeweils 35 Quadratmetern sowie vier Wohnungen (bis 70 Quadratmeter), die jeweils von zwei Personen angemietet werden können. Die monatliche Kaltmiete betrage 4,20 Euro pro Quadratmeter, einziehen könne man mit einem Wohnberechtigungsschein.

Der Wohnbereich ist allerdings nur ein Teil des neuen DRK-Hauses in Gemünden. In der unteren Etage richtet das Gemündener DRK-Betreuungs- und Beratungszentrum künftig seine Anlaufstelle ein. Auch eine Schuldner-, und eine Mutter-Kind-Kur-Beratung soll es geben. „Wir haben auch Gespräche mit einer Familientherapeutin und einer Rechtsberatung geführt, die wir dort auch unterbringen wollen“, so Peter.

Von Philipp Daum

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Quelle: HNA

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