Eder tritt über die Ufer - Hochwasserlage ist aber noch entspannt

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Angestiegen: Die Eder bei Frankenberg trat am Freitagmorgen über die Ufer und rückte an Spazierwege und Ruhebänke heran.

Frankenberg. „Die Hochwasserlage ist noch entspannt“, mit diesen Worten kommentierte Hartmut Kaufmann, der Hochwasserschutz-Beauftragte der Stadt Frankenberg, am Freitagmittag die aktuelle Hochwasser-Situation im Raum Frankenberg.

Das Wasser habe am Freitagmorgen am Referenzpegel Auhammer in Battenberg bei 2,40 Meter gestanden, berichtete Kaufmann. „Das ist noch nichts Dramatisches. Solche Szenarien haben wir öfters im Jahr.“

Zur Erinnerung: Vor fast genau einem Jahr am 10. Januar 2011 stand das Hochwasser am Pegel Auhammer bei 2,75 Meter. Damals ließen Regen und Schneeschmelze die Eder ansteigen.

Laut Kaufmann wurde für den Raum Frankenberg am Freitag die Hochwasseralarmstufe 1 gemeldet – die ist die niedrigste Alarmstufe und beginnt bei 2,20 Meter. Der kritische Punkt für die Meldestufe 2 liegt bei 2,80 Meter.

„Erst bei der Meldestufe 3 wäre der Kastastrophenfall da“, sagte Kaufmann. Die beginnt bei 3,30 Meter. Auch wenn die Wiesen mit Wasser gegenwärtig voll gesättigt seien, gehe das Wasser in den Auen inzwischen schon wieder zurück.

„Bei diesem Wetter ist es natürlich positiv, dass wir in diesem Winter bisher kaum Schnee hatten“, sagte Hartmut Kaufmann. Eine Schneeschmelze sei somit nicht zu befürchten. (mjx)

Quelle: HNA

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