Dodenau: Jugendliche Mai-Wanderer hinterlassen Spuren

Ederauen werden zur Müllhalde

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Wie nach einem Volksfest sah es in der Ederaue gestern Morgen aus – jugendliche Wanderer auf dem Weg nach Dodenau hatten ihre Spuren hinterlassen.Foto: pr

Battenberg-Dodenau - Das Dodenauer Maifest war am Donnerstag Ziel vieler Wanderer - einige hinterließen auf ihrem Weg deutlich sichtbare Spuren, und nicht alle erreichten ihr Ziel.

Am Freitagvormittag war der städtische Bauhof damit beschäftigt, die Berge von Müll zu beseitigen. Die Ederauen bei der Radwegbrücke zwischen Dodenau und Battenberg dienten vor allem Jugendlichen offenbar als Rastplatz. Die Müllspur ziehe sich aber bis zum Festplatz bei Dodenau, teilte Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel mit.

„Es war offenbar ein Sternmarsch“, berichtete ein Sprecher der Frankenberger Polizei. Aus allen Richtungen seien Jugendgruppen mit Bollerwagen in Richtung Dodenau unterwegs gewesen - und die nutzten die Wiesen nahe der Brücke offenbar, um sich für das letzte Stück bis zum Maifest zu stärken. Insgesamt seien es es etwa 250 Jugendliche gewesen.

Polizeibeamte seien vor Ort gewesen und hätten die Jugendlichen aufgefordert, ihren Müll nicht einfach liegen zu lassen. „Die meisten waren auch vernünftig und sind dem nachgekommen“, sagte der Beamte. „Einige schwarze Schafe gibt es aber immer.“

Es sei aber nicht zu Auseinandersetzungen oder Schlägereien gekommen. Auch beim Maifest sei alles ruhig gewesen. Das bestätigte der Bürgermeister Heinfried Horsel gegenüber der FZ: Jugendliche, die das Fest zum Ziel hatten, hätten sich nicht auffällig verhalten. Allerdings hätten nicht alle das Maifest erreicht.

Schäden seien zwar bislang nicht bekannt geworden. „Aber der Bauhof muss den Abfall einsammeln, das ist das Ärgerliche“, sagte Horsel.

Dodenau sei der einzige Ort gewesen, wo die Beamten größere Ansammlungen an Jugendlichen festgestellt hätten, berichtete der Beamte. (da)

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