G8 und G9: Edertalschule beantragt Aufnahme in den Schulversuch

Edertalschule in Frankenberg

Frankenberg. Die Entscheidung ist gefallen: Die Eltern von 18 Schülerinnen und Schülern der aktuellen Jahrgangsstufe 6 des Frankenberger Edertalgymnasiums haben sich verbindlich bereit erklärt, ihre Kinder für eine G8-Klasse anzumelden.

Damit ist die Voraussetzung für eine Beantragung der Aufnahme in den so genannten Schulversuch mit einem parallelen G8- und G9-Zweig geschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben der einen G8-Klasse haben alle anderen Kinder der Jahrgangsstufe somit - dem Elternwunsch entsprechend - die Möglichkeit, ab dem kommenden Schuljahr eine G9-Klasse zu besuchen.

Gleiches gilt für den aktuellen Jahrgang 5 sowie für die kommenden Fünftklässler. Das Konzept des Schulversuchs sieht auch hier vor, dass mindestens eine G8-Klasse gebildet wird und daneben ein G9-Zweig existiert.

Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst zwei Jahre gemeinsam unterrichtet, bevor eine Aufteilung in G8 und G9 vorgenommen wird. Die zweite Fremdsprache setzt nach wie vor in der Jahrgangsstufe 6 ein, ist allerdings dort noch nicht versetzungsrelevant.

Die Eltern der jetzigen sowie der kommenden Jahrgangsstufe 5 werden rechtzeitig informiert und nach ihren Wünschen hinsichtlich G8 oder G9 befragt werden.

Das Kultusministerium muss dem Antrag der Edertalschule noch zustimmen. Die Schulleitung ist sehr optimistisch, dass dies geschehen wird.

Nach Bewilligung des Antrages wird die Schulleitung umgehend Gespräche mit den Fachschaften über die konkrete Ausgestaltung der Stundentafel gemäß den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums sowie der Kultusministerkonferenz aufnehmen. Zudem wird es darum gehen, Lehrerteams für die entsprechenden Klassen zusammenzustellen.

Der Entscheidung für den Schulversuch waren diverse Informationsveranstaltungen und intensive Diskussionen auf allen schulischen Ebenen sowie schließlich Abstimmungen aller schulischen Gremien vorausgegangen.

Die Schulleitung der Edertalschule freut sich über das abschließende Ergebnis, das es ermöglicht, Schülerinnen und Schüler differenziert nach ihrem Leistungsvermögen, ihren Neigungen und Interessen zu unterrichten. (nh)

Quelle: HNA

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