SPD-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 171 stellt in Gudensberg sein Wahlkampfprogramm vor

Edgar Franke bringt „Ahle Wurscht“ mit

In der Gudensberger Altstadt hat Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke am Freitag die heiße Phase des Wahlkampfes eröffnet; unter dem Motto: „Das WIR entscheidet“. Bis zum Superwahltag 22. September will der Gesundheits- und Rechtsexperte viel bewegen, auch zusammen mit Daniela Neuschäfer, der Frankenberger SPD-Kandidatin für den hessischen Landtag. Foto: Raatz

Frankenberg/Gudensberg - Bei den geplanten Wohnzimmergesprächen mit den Bürgern in seinem Wahlkreis 171 Schwalm-Eder/Frankenberg will Dr. Edgar Franke „Ahle Wurscht“, Bier oder Kaffee mitbringen. Zum Wahlkampfauftakt servierte der Gudensberger Rotwein und Antipasti.

Viel bewegen will Edgar Franke in den nächsten Wochen, damit er am 22. September erneut das Direktmandat der Wähler im Schwalm-Eder-Kreis sowie dem südöstlichen Waldeck-Frankenberg erhält. Seit 2009 gehört der frühere Gudensberger Bürgermeister dem Deutschen Bundestag an. Doch er denkt dabei nicht nur an sich, sondern auch an die Genossen, die in den hessischen Landtag einziehen wollen: wie etwa Daniela Neuschäfer aus Frankenberg, die in die Fußstapfen von Reinhard Kahl treten will. „Vielen Wählern ist nicht bekannt, dass am 22. September zwei Wahlen anstehen.“ Das soll sich ändern. Und Franke macht aus seinem Ziel keinen Hehl: „Schwarz-Gelb muss sowohl im Bund als auch im Land abgelöst werden.“

Müntefering in Frankenberg

Er wolle in den Dialog mit den Menschen treten und Politik mit und für diese Menschen machen. „Denn hier bin ich verwurzelt, kenne die Leute und die Mentalität.“ Und weil die Wahl kein Selbstläufer wird, hat Franke mit seinem Wahlkampfteam ein facettenreiches Programm für das nächste Vierteljahr geplant, mit allen denkbaren Wahlkampfelementen: vom erdgasbetriebenem Auto, beklebt mit Franke-Werbung, über Flyer und Zeitungen bis zu modernem Straßenwahlkampf und gemeinsamen Auftritten mit bekannten SPD-Politikern im Wahlkreis.

Ein Höhepunkt: eine dreitägige Präsenz in Frankenberg. Vom 16. bis 18. August lässt Franke die Dialog-Box der SPD an der Eder aufstellen, ein zweistöckiges Info-Center, kreisrund wie eine Litfasssäule, in der er und sein Team nicht nur den Kontakt zu den Wählern sucht, sondern auch viele Informationen verteilt. Unterstützung erhält er am ersten Tag von Franz Müntefering, der zudem um 16 Uhr in der Ederberglandhalle auftritt.

„Nichtwähler mobilisieren“

Franke will ferner von Tür-zu-Tür gehen, lässt sich von Bürgern in ihr Wohnzimmer einladen. „Ich bringe die Ahle Wurscht, Bier oder Kaffee mit.“. Er organisiert eine Bustour unter dem Titel „Schätze der Region“. Station macht er unter anderem in Frankenberg. Geplant ist eine Besichtigung des Rathauses. In Edertal-Hemfurth lädt er zum Spaziergang über die Sperrmauer ein. Der frühere Bürgermeister organisiert Fahrradtouren durch den Schwalm-Eder-Kreis und geht auch im Internet auf Stimmenfang. In der nächsten Woche soll eine neue Homepage online gehen. Der 53-Jährige bespielt alle „multimedialen Kanäle“: von Twitter über Facebook bis Youtube. Denn der verheiratete Vater zwei Töchter ist überzeugt, dass bei den Nichtwählern der Schlüssel zu einem erfolgreichen Wahlkampf liegt. „Diese Gruppe ist mittlerweile die größte. Sie müssen wir erreichen.“ Und wann immer es der SPD gelungen sei, die Menschen zum Gang an die Urne zu mobilisieren, dann habe sie ein gutes Resultat eingefahren.

Die bereits feststehenden Wahlkampf-Veranstaltungen von Dr. Edgar Franke mit prominenten Rednern:

1. Juli, 15 Uhr: Thorsten Schäfer-Gümbel, „Hessischer Hof“ in Frankenau

2. Juli, 19 Uhr: Marlene Rupprecht, „Kinderrechte stärken“, „Hardehäuser Hof“ in Fritzlar.

3. Juli, 11.45 Uhr: Walter Kolbow, Burgwald-Kaserne in Frankenberg.

6. August, 17.30 Uhr: Frank-Walter Steinmeier, Bürgerhaus in Gudensberg.

10. August, 15 Uhr: Heidemarie Wieczorek-Zeul, „Haus für Gemeinschaftspflege“ in Schwalmstadt.

16. August, 16 Uhr: Franz Müntefering, Ederberglandhalle in Frankenberg.

20. August, 13.30 Uhr: Julian Nida-Rümelin, „Ziegenhainer Erklärung“, Ziegenhain.

20. August, 17.30 Uhr: Hannelore Kraft, Melsungen.

10. September, 14 Uhr: Kurt Beck, Borken.

11. September, 14 Uhr: Brigitte Zypries, Lebenshilfe und Walkemühle in Frankenberg.

20. September, 16.30 Uhr: Peer Steinbrück, Kassel.

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