Ehemaliges „Lalelu“-Abenteuerland in Korbach bietet Platz für 460 Asylbewerber

In der umgebauten Halle: (von links) Friedhelm Schmidt (Stadt Korbach), Michael Conrad (Regierungspräsidium) sowie Christian Diederich und Dieter Wetekam (Erstaufnahme). Foto:  Figge

Korbach. 50 Abteile reihen sich im ehemaligen „Lalelu“ im Korbacher Industriegebiet aneinander. Holzwände trennen sie, darin befinden sich jeweils vier Doppelstockbetten.

Im Vergleich zu den langen Reihen von Betten in der Sporthalle der Beruflichen Schulen bietet die Unterkunft den Flüchtlingen, die ab Donnerstag einziehen, mehr Ruhe und Privatsphäre.

„Eine Atmosphäre, damit sie sich nach langer Reise und Stress wohlfühlen können“, so Dieter Wetekam, Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung in Korbach.

„Diese Einrichtung hier hat ganz viele Vorteile“, sagt er. Mit Platz für 460 Menschen ist sie größer als die alte Unterkunft, jeder Bewohner hat mehr Platz als zuvor. Die Größe sei zu handhaben: „Unser Ziel ist ein gutes Miteinander. Bei Einrichtungen bis zu 500 Bewohnern geht das.“

Knapp 2100 Quadratmeter ist das ehemalige „Lalelu“-Abenteurland groß, mit Außenanlage umfasst das Gelände knapp 6500 Quadratmeter. Separaten Raum gibt es für Familien mit kleinen Kindern: Das Regierungspräsidium Kassel hat 15 Wohncontainer gestellt, in die zusätzlich zu je zwei Doppelstockbetten noch Babybetten passen. Die Anlage biete gute Sicherheitsbedingungen, so Wetekam: Als ehemalige Freizeitanlage für Kinder war das Gelände bereits umzäunt und verfügt über nur einen Zugang.

Mehr über die Vorbereitung und die Lage der Unterkunft lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Wilhelm Figge

Quelle: HNA

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