Evangelischer Frankenberger Kirchenkreis

Ehemaliges Rentamt steht vor Verkauf

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Soll verkauft werden: Das ehemalige Pfarrhaus und spätere Rentamt „Auf der Burg 2“ des Frankenberger Kirchenkreises.Fotos: Horst Giebel

Frankenberg/Frankenau - Der Frankenberger Kirchenkreis rüstet sich für die Zukunft: Das Rentamt auf dem Burgberg soll verkauft, die Konfirmandenarbeit auf eine neue Basis gestellt werden.

Die Synode des evangelischen Frankenberger Kirchenkreises trifft sich heute Abend in der Frankenauer Kellerwaldhalle. Acht Tagesordnungspunkte sollen unter de Leitung von Präses Adam Daume abgehandelt werden - wohl am brisantesten: der mögliche Verkauf des ehemaligen Rentamtes Auf der Burg. Die traditionelle Eröffnungsandacht hält diesmal Daniel Kallen, Pfarrer in der Kirchengemeinde Obernburg-Itter.

Nach den Grußworten der Gäste und dem obligatorischen Bericht von Dekanin Petra Hegmann geht es um das Rentamt „Auf der Burg 2“. Das in die Jahre gekommene, dringend renovierungsbedürftige aber dennoch stattliche Gebäude in der Nachbarschaft der Liebfrauenkirche war früher Pfarrhaus, wurde dann zum Rentamt umfunktioniert und ist momentan „kirchliches Regionalbüro“ mit festgelegter Übergangszeit; quasi ein „Ableger“ des im Jahre 2006 geschaffenen Kirchenkreisamts in Korbach.

Außerdem befindet sich im Haus „Auf der Burg 2“ das Büro der Frankenberger Kirchengemeinde mit Sekretärin Gaby Petter für alle Anliegen, die die Kirchengemeinden aus Frankenberg und Schreufa, einschließlich der Filialen Burgwald und Friedrichshausen, betreffen.

Darüber hinaus ist im Obergeschoss die Diakonie-Sozialstation „Stiftung Hospital St. Elisabeth“ mit ihrem Pflegedienst untergebracht. Sollte das besagte Haus tatsächlich verkauft werden, müsste für die Sozialstation umgehend eine neue Lösung herbei. Die Synode dürfte also gefordert sein; möglicherweise liegen aber bereits „Auswege“ vor. - Ferner stehen auf der synodalen Tagesordnung von heute Abend der Bericht von der Landessynode Kurhessen-Waldeck zum Thema „Beschlüsse des Zukunftsausschusses“ sowie eine Stellungnahme zur Konzeption der Konfirmandenarbeit der Landeskirche.

Von Horst Giebel

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