Auszeichnung für den Hauptmann und Vorsitzenden der Bromskirchener „Hubertusschützen“

Ehrenbrief des Landes für Dietmar Graßhoff

+

Bromskirchen - Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen zeichnete Bürgermeister Karl-Friedrich Frese am Freitag Abend den Bromskirchener Dietmar Graßhoff aus. Als Rahmen hatte er die Jahreshauptversammlung der „Hubertusschützen“ gewählt, deren Hauptmann und Vorsitzender Graßhoff ist.

Der Ehrenbrief werde in Würdigung herausragenden ehrenamtlichen Engagements in Vereinen, Verbänden und der Kommunalpolitik verliehen, erinnerte Frese. Mehr als zwei Wahlperioden war Graßhoff Gemeindevertreter, er war Fraktionschef und Mitglied in Ausschüssen. Er sei immer ein „weitblickender Sachwalter kommunaler Interessen und ein Vertreter der Bürgerschaft gewesen“, lobte Frese. Er habe stets darauf geachtet, dass die finanzielle Belastung für die Einwohner „vertretbar blieb“. Trotz der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit hätten sie gut und zielstrebig zusammengearbeitet. Bestes Beispiel: die Sanierung der Schützenhalle in mehreren Abschnitten. Graßhoff präge seit mehr als 20 Jahren wesentlich den Schützenverein, sagte Frese. 1991 wurde er Kassierer, 1994 stieg er zum Adjutanten und Vizevorsitzenden auf, und zum Ende des Jubiläumsjahres 1999 übernahm er von Wolfgang Fischer den Vorsitz und das Amt des Hauptmannes. Seitdem führe Graßhoff den Verein „mit großem Engagement durch nicht immer einfache Zeiten“, sagte Frese. Viel sei zu reformieren gewesen, Graßhoff habe „von Anfang an kämpfen und engagiert arbeiten“ müssen. Darüber hinaus sei er früher in der Feuerwehr aktiv gewesen, er ist Trainer der TSV-Jugendabteilung und seit einigen Jahren wieder Bläser im Posaunenchor.Für dieses „großartige Wirken zum Wohle der Gemeinde“ sagte Frese Dank. Graßhoff sei „mit seinem Einsatz für das Gemeinwesen beispielgebend für die Jugend“, er lebe Solidarität und dörflichen Zusammenhalt, sagte Frese. „Menschen wie Dich braucht unsere Gemeinde zur Bewahrung und Entwicklung unserer Vereinsstrukturen.“ Der Ehrenbrief solle nicht nur eine Würdigung und Anerkennung sein, sondern auch „Ansporn und Beispiel für andere“. Blumen bekam Carina Graßhoff.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare