Ostermarkt in Rosenthal bot Handwerk und lockte mit süßen Leckereien

Eier aus Holz, Glas und Seife

Alexander Kroll bekommt ein Osterei vom Osterhasen.

Rosenthal. Vorwiegend bunt ging es zu beim Ostermarkt in Rosenthal, was sowohl auf das farbenfrohe Angebot als auch auf die Besucher zutraf, die das strahlende Wetter in die richtige Frühlingsstimmung versetzte.

Der „Arbeitskreis KKB – Kunst, Kultur und Brauchtum Rosenthal“ gab 25 Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Umgebung Gelegenheit, ihre Produkte zu präsentieren. Zum einen gab es da mit Drechselarbeiten, Glasobjekten, Patchworkdecken, raffinierten Einlegearbeiten aus Holz und duftenden Seifen ein großes Angebot an Anregungen für Mitbringsel, Geschenke und zum Sich-selber-Verwöhnen.

Servietten und Türkränze

Zum anderen waren kunstvoll gefertigte Dinge zu erwerben, die sich bewusst auf die aktuelle Jahreszeit und das nahende Osterfest beziehen, also etwa zierlich bemalte Eier für den Osterstrauß, einlaminierte Servietten mit Frühlingsmotiven, Türkränze in zartem Grün und Dekoschalen mit Narzissen in leuchtendem Gelb.

Gleichfalls zum Verschenken oder auch für die eigene Festtafel lockten fruchtige Marmeladen und süße Säfte, Honig von ortsansässigen Imkern und selbstgebrannte Liköre.

„Jedes Los gewinnt“ hieß es bei einer Tombola, für die Geschäftsleute gespendet hatten.

Am Nachmittag unterhielt ein kulturelles Programm die Gäste. Die Kindergruppe der Landjugend erhielt viel Beifall für ihre graziöse Vorführung, die jungen Frauen der Rhythmusgruppe von Ute Dersch beeindruckten mit ihrer kraftvollen Show, und auch die Seniorentanzgruppe um Elly Roth aus Roda zeigte die Ergebnisse ihres regelmäßigen Trainings.

Erlös geht an Krebskranke

Kaffee und Kuchen gab es am Büffet, dazu auch warme Speisen, die das Kochen zu Hause überflüssig machten.

Der Reinerlös der Veranstaltung wird in diesem Jahr geteilt: Er geht zur Hälfte an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder in Marburg und zur anderen an Mechthild Peter aus Willershausen, die sich einer kostenintensiven Augentherapie unterziehen muss.

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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