Feuerwehr in Allendorf

Einblicke in Arbeit der Brandschützer

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Beim „Tag der offenen Tür“ der Allendorfer Feuerwehr konnten die Besucher am Samstag nicht nur die neuen Räume besichtigen, sondern sich auch über die aktuelle Technik der Fahrzeuge und der Geräte informieren. Fotos: Noll

Allendorf (Eder) - Die Besucher besichtigten die neuen Räume und informierten sich über die aktuelle Technik der Einsatzfahrzeuge.

Mit einem „Tag der offenen Tür“ stellte die Feuerwehr am Samstagnachmittag den Anbau an das Gerätehaus und die damit entstandenen neuen Räume der Öffentlichkeit vor. Offiziell übergeben worden war der neue Trakt bereits im März.

Der Anbau umfasst eine zusätzliche Garage, einen den heutigen technischen Anforderungen entsprechenden Schulungsraum, eine kleine Werkstatt für die Wartung der Atemschutzgeräte und nach Geschlechtern getrennte Sanitär- und Umkleideräume.

„In den alten Räumen mussten sich Feuerwehrmänner und -frauen noch in einem Raum umziehen, getrennte Duschräume waren erst gar nicht vorhanden“, erläuterten der Vorsitzende Stephan Noll und Wehrführer Klaus-Dieter Briel. Diese Defizite hätten dringend beseitigt werden müssen. Denn die Wehren könnten heute viel stärker als früher auf aktive Frauen zurückgreifen. Das sei auch nötig - der Personalbedarf sei nicht zuletzt durch die immer breiter werdende Einsatzpalette allein mit männlichen Mitgliedern nicht mehr zu decken, sagten die beiden Verantwortlichen im Gespräch mit der FZ.

Eine Fahrzeugschau rundete das Informationsangebot andem Tag ab. Daran beteiligte sich auch die Feuerwehr aus dem benachbarten Bromskirchen mit ihrem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 16/25, das für klassische Löscheinsätze ebenso ausgerüstet ist wie für die technische Hilfeleistung etwa nach Unfällen. Die Kameraden aus Frankenberg waren mit ihrer Drehleiter DLK 23/12 angerückt.

Die Allendorfer Jugendfeuerwehr gab Einblicke in ihre Arbeit und übte mit Kindern das Umspritzen von Fallklappen, wobei der nötige Wasserdruck aus einer Kübelspritze kam.

Damit bei all der Technik das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, boten die Mitglieder der Einsatzabteilung Bratwürstchen und Kaltgetränke, sowie Kaffee und frisch gebackene Waffeln an.

von Harald Noll

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