Frankenberg

Eine frühe Bescherung für 50 Kinder

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Weihnachtsgeschenke in der Rathausschirn

- Frankenberg (apa). Die Frankenberger Kaufleute übergaben Geschenke vom „Weihnachts-Wunschbaum“ in der Fußgängerzone. Schon 20 Minuten vor dem offiziellen Beginn der Bescherung tigerten die ersten Kinder mit großen Augen um die in der Rathausschirn aufgereihten und weihnachtlich verpackten Geschenke herum.

Eigentlich hatten die Kaufleute 25 Geschenke versprochen – vergeben konnten sie am Samstag aber 50 Päckchen und Pakete. Denn einige Wünsche der Kinder waren ganz bescheiden und daher leicht zu erfüllen gewesen.Etwa 500 Wunschzettel hatten Kinder aus dem Frankenberger Land Anfang des Monats am „Weihnachts-Wunschbaum“ des Kaufmännischen Vereins abgegeben. Zuerst wurden die Mehrfach-Exemplare aussortiert: Denn einige Kinder hatten sich größere Chancen ausgerechnet, wenn sie ihren Wunsch gleich in siebenfacher Ausfertigung einwerfen – das war aber nicht der Fall. Übrig blieben 300 Wunschzettel, aus denen als Nächstes die nicht erfüllbaren Wünsche aussortiert wurden: Dazu zählten eine Reise nach Neuseeland mit dem Papa, zehn Laptops sowie ein Computer aus dem Katalog inklusive genauer Seitenangabe. „Dafür haben wir keine Sponsoren“, sagte Johann Wagner vom Organisationsteam des Wunschbaums.

Die Kaufleute suchten dann die bescheidenen, leicht zu erfüllenden Wünsche heraus, etwa ein Kinobesuch, Eintrittskarten für „Fort Fun“ oder Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn vor dem Hotel „Die Sonne Frankenberg“. Die verbleibenden 250 Wunschzettel sortierten die Kaufleute in drei Kategorien: die Wünsche bis 30 Euro, die bis 100 Euro wie Schlitten, Boxsack, Skateboards oder Laufräder und die zahlreich vertretenen ganz großen Wünsche in einem Wert über 100 Euro: MP3-Player, Spielekonsolen, rosa Handys und Nintendos. Aus diesen Töpfen zogen dann zwei Glücksfeen vom Kaufmännischen Verein die Namen der Kinder, deren Wünsche erfüllt werden würden. In einigen Fällen wurden gleich zwei Kinder aus einer Familie beschenkt: So haben zum Beispiel Julian und Mailin Drössler aus Frankenberg gemeinsam ein großes Playmobil-Haus gewonnen, Max und Jonas Krämer aus Frankenau dürfen gemeinsam ins Kino gehen und Luca-Marie und Svea Paar aus Geismar fahren mit ihren Eltern ins Schwimmbad.

Die jüngste Gewinnerin war Leonie Helene Pompl mit acht Monaten, die Spielzeug für die Badewanne bekommen hat. Der älteste Gewinner war Thorben Dietrich aus Birkenbringhausen, der zwei Karten für ein Spiel von Werder Bremen bekommt. Aus dem Lostopf für die ganz großen Gewinne zogen die Glücksfeen die Zettel von Sonja Buhtz, die eine Wii-Spielekonsole gewann, und Morris Balzer aus Allendorf, der eine Carrera-Bahn auspacken durfte.

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