Wiederaufbau am Dodenauer Wildgehege hat begonnen

Eine Grillhütte aus Fachwerk entsteht

Ein großes Team aus freiwilligen Helfern: Die Dodenauer bauen die abgebrannte Grillhütte am Wildgehege in Eigenleistung wieder auf. Erste Fortschritte sind zum Beispiel in Form des Fundaments zu erkennen.Foto: Alice Dippel

Battenberg-Dodenau - Viel Tatkraft und Eigeninitiative zeigen derzeit die Dodenauer Bürger. Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass die Grillhütte am Wildgehege abgebrannt ist - nun steht bereits das Fundament für eine neue.

Diese wird aus Fachwerk bestehen und über einen massiven Toilettentrakt verfügen. Ein „Kommunikationszentrum“ soll entstehen, ein Fixpunkt für die verschiedensten Veranstaltungen in Dodenau.

Ein fest angestelltes Team aus Architekten, Maurern und Zimmermännern? Da kann sich das Dorf selbst behelfen: Auf der Baustelle arbeiten ausschließlich freiwillige Helfer, die von den beiden Architekten Hans-Helmut Müller und Uwe Boppe koordiniert werden. Das Planungsteam, bestehend aus zehn Leuten um Robert Specht, koordiniert Arbeitszeiten und bereitet Materialien vor.

Am Samstagmorgen stellten die Bauleiter ihre Pläne und Fortschritte auf der Baustelle vor. „Metalllieferungen sind bereits erfolgt, Betonarbeiten beantragt, die Zimmerarbeiten ebenso und die Dachdeckerarbeiten kommen auch bald ins Vergabeverfahren“, sagte Uwe Boppe. „Das Verputzen erfolgt wahrscheinlich erst im Frühjahr.“ Die Baugenehmigung zu erhalten sei ein langwieriger Prozess gewesen, bis jetzt seien die Arbeiten jedoch gut und vor allem unfallfrei vorangegangen. Er hoffe auch zukünftig auf Erfolg sowie treue, engagierte Helfer.

Bauarbeiten sollen bis zum 31. Juli im nächsten Jahr abgeschlossen sein

Bürgermeister Christian Klein bedankte sich im Namen der Stadt bei den fleißigen Helfern und Fachleuten und lobte deren Einsatz: „Wenn die Dodenauer die Sache nicht in die Hand genommen hätten, wäre das alles gar nicht möglich gewesen“, sagte er. „Die Kommune allein hätte das nicht geschafft.“ Das Wildgehege sei ein wichtiger Fixpunkt für Dodenau und nun sei er zuversichtlich, dass dieser dank des Engagements der Dorfbewohner auch bestehen bleibe.

Das zeitliche Limit für die Baumaßnahmen ist der 31. Juli im nächsten Jahr. Bis dahin müssen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein und die Rechnungen der Kreisverwaltung vorliegen. Der Zeitplan ist laut Specht eine Herausforderung, diese Herausforderung würden sie jedoch mit Bravour meistern.

Freiwillige Helfer werden weiterhin gesucht; Interessenten können sich bei Robert Specht melden (06452/57013). Spenden für den Wiederaufbau der Grillhütte sind ebenfalls weiterhin auf das Spendenkonto möglich. (dip)

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