Forst und Kirchengemeinde laden zu Hubertusgottesdienst und Sternblasen ins Hainaer Kloster ein

Eine Idee mit Folgen wird 300 Jahre alt

+
Am Sonntag findet in der Hainaer Klosterkirche wieder ein Hubertusgottesdienst statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Archivfoto: Andrea Pauly

Haina (Kloster) - Mit einem Hubertusgottesdienst sollen am Sonntag gleich zwei Anlässe gefeiert werden: Das Konzept der Nachhaltigkeit wird 300 Jahre alt, außerdem erhalten die Stiftungsforsten Kloster Haina ein Zertifikat über die Qualität des Wildbrets aus ihrem Revier.

Haina (Kloster). Wenn in wenigen Tagen in der ehrwürdigen Klosterkirche statt der Orgel Jagdhörner erklingen, die Gemeinde nur ein einziges Lied singt und die Predigt das Thema „Schöpfung“ behandelt, ist das für den Löhlbacher Pfarrer Dr. Sebastian Renz eine Premiere: Es ist der erste Hubertusgottesdienst, den Renz feiert und in dem er die Liturgie gestaltet. „Ich bin schon gespannt“, sagt er. Am Sonntag, 25. August, um 11 Uhr beginnt dieser besondere Gottesdienst.

Gemeinsam mit der Kirchengemeinde laden die Stiftungsforsten Kloster Haina (SKH) dazu ein. Deren Leiter Manfred Albus spricht in der Kirche über Nachhaltigkeit. Die Bläsergruppe der Jägervereinigung aus Frankenberg gestaltet unter der Leitung von Gerd Lohmann den musikalischen Teil.

Die Jagdhornbläser präsentieren sich auch am Nachmittag: Ab 14 Uhr findet ein Sternblasen mit mehr als 60 Bläsern vor dem alten Amtshaus nahe der Klosterkirche statt. Neben den Jagdhornbläsern aus Frankenberg spielen auch die Bläsergruppe aus Haina, der Bläserchor des Kreisjagdvereins Fritzlar-Homberg und die Bläsergruppe aus Neukirchen.

Zuvor gibt es ein Mittagessen mit Wildspezialitäten: Gulasch und verschiedene Bratwürstchen sind im Angebot. Außerdem werden Dauerwurst und Schinken verkauft.

Mehr lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare