Gottesdienst in Gemünden

Eine musikalische Weihnachtsreise

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Gitarrenklänge und Gesang aus aller Welt erfüllten am vierten Advent die Stadtkirche: Die Musiker interpretierten weihnachtliche Musik aus Afrika, England, Russland und Irland.Fotos: Katharina Beule

Gemünden - Innehalten und sich besinnen - dazu hat der musikalische Gottesdienst in der Gemündener Stadtkirche eingeladen. Die Musiker präsentierten am vierten Advent etwas andere Weihnachtslieder.

„Wir wollen heute den vierten Advent auf besondere Weise feiern“, sagte Pfarrer Martin Jung zur Begrüßung. „Nämlich mit Musik aus allen Teilen der Welt“. Und besser hätte er die musikalische Vielfalt, die sich den zahlreichen Besuchern der Stadtkirche bot, nicht beschreiben können. Lieder in verschiedenen Sprachen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, und doch etwas gemeinsam hatten: Sie alle drückten die Vorfreude auf das Weihnachtsfest aus.

Musik ist ein Ausdruck von Lebensfreude - und das gilt auf der ganzen Welt. Egal ob „Christmas Eve“, mit dem die Briten ihre Freude am Weihnachtsfest ausdrücken, oder das afrikanische „Singa Jesu Singa“, das an einen Ausspruch von Martin Luther King erinnert - die 27 Mitglieder der Gitarrengruppe unter der Leitung von Tosca von der Ahé fingen gekonnt die besondere Stimmung ein, die jedes einzelne Lied zum Ausdruck brachte.

Mit Geige, Akkordeon, Flöte oder Trommel verbreiteten die Musiker am vierten Advent eine feierliche und ausgelassene Stimmung, die jeden der zahlreichen Besucher ansteckte und zum Mitmachen animierte. Ein besonderes Erlebnis war ein russisches Solostück, mit dem Solistin Irene Schukow die vorweihnachtliche Freude besang und so für Gänsehaut sorgte. Die musikalische Reise reichte von Irland über Argentinien, Afrika, Russland und wieder zurück nach Deutschland.

Den Höhepunkt und des Gottesdienstes bildete der afrikanische Segensgruß „Es ist Weihnacht“, der von allen Musikern gemeinsam gespielt wurde, während die Besucher mitklatschten und den Text sangen. Musik verbindet eben die Menschen auf aller Welt miteinander - und dies gilt besonders für die Weihnachtszeit.

von Katharina Beule

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