120 Fans verlangten frenetisch nach Zugaben

Galanacht wurde zur Party: Eine Nacht voller Travestie

Galanacht der Travestie: Mit Anmut, Grazie und Eleganz begeisterte das Ensemble mit Larissa Tornado (Bild) an der Spitze 120 Menschen in der Ederberglandhalle. Fotos: zgm

Frankenberg. Das war super. Die Galanacht der Travestie in der Ederberglandhalle in Frankenberg war nicht nur eine Gala – die Show war auch eine tolle Party.

120 Zuschauer sangen mit, klatschten mit, schunkelten mit, tanzten mit und warfen die Hände zum Himmel. Beim Finale wurde das siebenköpfige Ensemble frenetisch gefeiert. Am Ende gab es für die sechs Männer und die einzige Frau auf der Bühne minutenlang den stehenden Beifall des Publikums. Die Gala war ein prächtiges Bild aus Gesang, Tanz und Show.

Vor allem Frauen wollten die Galanacht der Travestie live miterleben – von den 120 Fans waren mehr als 100 weiblichen Geschlechts. „Wir sind, was wir sind – doch was wir sind, sind wir nur scheinbar“, hieß es schon zur Ouvertüre des betörenden Abends: „Unser Geschlecht kennt nicht jeder. Ob Mann oder Frau, wer weiß das bei uns ganz genau“, war ebenso eindeutig wie zweideutig zu hören – und auch zu sehen.

„Schön, dass Sie da sind“, wurde der einzige Mann in der ersten Reihe persönlich begrüßt. Die charmanten Damen, die die Kunst der Verwandlung aufs Allerfeinste beherrschen, entführten ihr „wunderbares Publikum“ knapp zweieinhalb Stunden lang in eine Welt voller Charme, Witz und Erotik. Die üppigen und prächtigen Kostüme bestachen ebenso wie die strahlenden Lichter und Farben. Das Publikum hatte von der ersten Minute an Spaß und beste Unterhaltung. Es war ein richtig schöner Abend.

Pointierte Witze

Zudem gab es jede Menge pointierter Witze. Ein Beispiel: Es klingelte plötzlich das Telefon: „Meine Frau ruft gerade an. – Deine Frau! Seit wann kann die ein Handy bedienen?“ Die Herrendamen waren frech, charmant und komisch, sie hatten Anmut, Grazie und Eleganz. Mit ihren blitzschnellen und effektvollen Verwandlungen sorgten sie für so manchen Überraschungseffekt. Das Publikum lachte vor Vergnügen.

Starparodien: Bei der Show wurden Songs unter anderem von Tina Turner, Helene Fischer und Nana Mouskouri parodiert.

Und das Ensemble sorgte für geniale Starparodien: Ob Trude Herr (Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann), Lale Andersen (Lilli Marleen), Gloria Gaynor (I will survive), Liza Minnelli (New York, New York) oder Vicky Leandros (Theo, wir fahren nach Lodz) – die feschen Künstler präsentierten ihren Gästen beste musikalische Unterhaltung. Auch Parodien auf Andrea Berg und Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“ durften nicht fehlen. „Ich liebe das Leben“, sangen schließlich alle gemeinsam – die Künstler und ihr Publikum.

„Ich sag ja zu meinem Leben“, machten die Stars auf der Bühne deutlich. Das Publikum war begeistert. Selten wurde in der Ederberglandhalle so frenetisch nach Zugaben geschrien – bis schließlich der letzte Vorhang fiel. (zgm)

Quelle: HNA

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