Nordhessen stolz auf Verbindung nach England

Battenberger schenken Prinzessin Charlotte eine Spieluhr zur Geburt

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Eine Spieluhr für Prinzessin Charlotte: Vor dem Battenberger Stadtmuseum hat Leiterin Elisabeth Skupin (3. von rechts) die britische Fahne gehisst. Mit im Bild: Die Battenberger Magistratsmitglieder (von links) Bärbel Stübner, Georg Röse, Bürgermeister Christian Klein, Klaus Hinrichs, Uwe Weiß und Norbert Specht. Auf dem Bild fehlt Stadtrat Harald Hofmann.

Battenberg. Die Battenberger sind stolz auf ihre Verbindung zum englischen Königshaus über den Namen Mountbatten. Zur Geburt des Royal Baby wurde die britische Flagge gehisst.

Auch in Battenberg ist die Freude groß über den Nachwuchs im englischen Königshaus. Anlässlich der Geburt von „Her Royal Highness Princess Charlotte Elizabeth Diana of Cambridge“, der Tochter von Prince William und Ehefrau Kate, hat die Battenberger Museumsleiterin Elisabeth Skupin die britische Flagge vor dem alten Rathaus gehisst. Bürgermeister Christian Klein und die Mitglieder des Magistrats kamen zum Fototermin. Ein Glückwunschschreiben mit einer Spieluhr als Geschenk für die kleine Prinzessin ist unterwegs nach London.

Freudestrahlend berichtete Museumsleiterin Skupin über das „Royal Baby“: „Sie ist der 258. Nachfahre von Prinzessin Julie von Battenberg.“

Die Battenberger sind sehr stolz auf ihre Verbindung zum englischen Königshaus, die sich bis heute im Namen „Mountbatten“ (Battenberg) ausdrückt.

Prinz Philip, Ehemann der britischen Königin Elisabeth II., heißt „Prinz Philip Mountbatten“. Dessen Sohn, Thronanwärter Prinz Charles, trägt den Nachnamen „Mountbatten-Windsor“, ebenso dessen Söhne William und Henry. Prinz William ist der stolze Vater der neu geborenen Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana. Vor knapp zwei Jahren, am 22. Juli 2013, hatte ihr Bruder George Alexander Louis das Licht der Welt erblickt.

Als Geburtsgeschenk wird Prinzessin Charlotte eine Spieluhr aus Battenberg erhalten, dazu ein Glückwunschschreiben von Bürgermeister Christian Klein. Anlässlich der Geburt des „Royal Babys“ gab es auch wieder einen englischen Kuchen, einen „Battenberg-Cake“. Museumshelferin Barbara Hübner als Allendorf-Eder hatte den Kuchen gebacken.

Mit großer Spannung sieht Elisabeth Skupin dem 4. Juli entgegen: Mit Georg Mountbatten, dem amtierenden Oberhaupt der Familie Mountbatten/Battenberg, wird endlich wieder ein Mitglied der Familie Mountbatten die Stadt Battenberg besuchen, die der Familie ihren Namen gab. Es wird der erste Besuch seit 56 Jahren sein. Am 2. Mai 1959 hatte Lord Louis, Prinz von Battenberg, mit seiner Familie die alte Bergstadt im oberen Edertal besucht. Auch Lord Georg wird am 4. Juli mit seiner Familie anreisen. Über die Details werde derzeit noch verhandelt, sagte Museumsleiterin Elisabeth Skupin. Geplant sei allerdings ein öffentlicher Empfang und eine Eintragung ins Goldene Buch. Gezeigt werden soll dem hohen britischen Gast natürlich auch die „Mountbatten-Rose“ im Rosengarten, direkt neben der Neuburg.

Quelle: HNA

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