Familie wohnt nach Brand wieder zusammen

Eine Welle der Hilfsbereitschaft

Dodenau. „Die Spendenbereitschaft ist enorm.“ Das sagte der Dodenauer Ortsvorsteher Wolfgang Stein eine Woche nach dem Großbrand in der Forststraße, der eine sechsköpfige Familie obdachlos gemacht und um nahezu alle Habseligkeiten gebracht hatte (HNA berichtete).

Große Mengen an Kleidung und Spielsachen wurden beim Ortsvorsteher abgegeben, der die Familie (Vater, Mutter, zwei Kinder und die Großeltern) zunächst bei sich untergebracht hatte. „Die Familie ist inzwischen in ein anderes Haus in Dodenau umgezogen, wo alle sechs zusammen wohnen können, bis das Haus wieder bewohnbar ist“, berichtete Stein am Dienstag.

Viele Menschen haben Geld gespendet. „Viele Dodenauer haben Briefumschläge mit Geld abgegeben. Es sind auch zahlreiche Spenden auf dem Konto bei der Sparkasse eingegangen“, berichtete Wolfgang Stein. Wie viel Geld bisher zusammengekommen ist, sagte der Ortsvorsteher nicht. Noch eine Woche soll die Spendenaktion weiterlaufen, dann wird der Ortsvorsteher das Geld an die Familie Rudolph übergeben.

„Es wurden so viele Kleidungsstücke und Sachspenden abgegeben, dass wir diese zunächst in einer Garage lagern mussten“, freute sich Wolfgang Stein über die große Resonanz des Spendenaufrufs.

„Auch viele Auswärtige haben Geld, Kleidung und Möbelstücke angeboten“, berichtete der Ortsvorsteher. Auch André Kreisz, Chef des Frankenberger Modehauses Eitzenhöfer, habe einen Scheck für die Familie Rudolph geschickt.

Info: Wer noch helfen möchte, kann Geld auf dieses Konto überweisen: Konto-Nr. 100 294 214 bei der Sparkasse Battenberg, Bankleitzahl 517 522 67, Stichwort: Hilfe für Familie Rudolph. (off)

Quelle: HNA

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