Frankenberg

Eine Woche für junge Entdecker

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- Frankenberg (ket). Biologie, Chemie, Darstellendes Spiel und Mathematik mit Informatik – in diese vier Fächer haben insgesamt 36 Viertklässler aus dem Frankenberger Land im Rahmen der Kinderakademie hineingeschnuppert.

Die Frankenberger Kinderakademie war für die Edertalschule und die Ortenbergschule eine Premiere. Das fünftägige Programm hatte für die Grundschüler, die nach den Ferien weiterführende Schulen besuchen werden, einiges zu bieten.

Am Donnerstag stellten die Kinder ihren Eltern die Projektgruppen vor, in denen sie gearbeitet hatten. So untersuchten die jungen Forscher unter anderem in der „Biologieklasse“ den Kohlenhydratgehalt verschiedener Lebensmittel mithilfe von Jod, während die Kinder in den Chemieräumen Farbstoffe von Filzstiften analysiert haben.

Die Eltern nutzten zum Abschluss der Projektwoche die Möglichkeit, die „Forschungsergebnisse“ der jungen Entdecker zu bestaunen. Jeweils zwei Lehramtsstudenten leiteten die vier Themengruppen. Ein Höhepunkt und zugleich Schlussveranstaltung der Kinderakademie war der Sketch „Die etwas andere Musikstunde“, den die jungen Schauspieler überzeugend aufführten. Das kurze Stück ließ die Zuschauer teilhaben an einer Musikstunde mit Schülern, die in den vorausgegangenen Unterrichtseinheiten offenbar nicht sonderlich gut aufgepasst hatten.

Um Antworten auf die Fragen ihres Lehrers waren die Schüler trotzdem nicht verlegen – im Gegenteil, so brachten die Kinder den Pädagogen mit ihren frechen Aussagen zum Verzweifeln. „Was ist das älteste Instrument?“, fragte der Lehrer. „Das Akkordeon, weil es so viele Falten hat“, lautete die Antwort einer Schülerin. Und: „Warum hat das Klavier weiße und schwarze Tasten?“ – „Auf den weißen spielt man bei Hochzeiten, auf den schwarzen bei Beerdigungen.“

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 6. August.

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