Trotz Mitgliederschwund spricht Vorsitzender Hartmann von positiver Entwicklung

TSV auf einem gutem Weg

Auszeichnung: Vorsitzender Klaus Hartmann (links) und Peter Moryson (rechts) ehrten (von links) Leni Krauskopf, Anneliese Reinhardt, Marianne Schubert, Matthias van Bebber, Elisabeth Ochse, Ernst Balz und Karl-Ernst Figge. Fotos: Siegesmund

Frankenberg. Der TSV Frankenberg sei auf einem guten Weg, erklärte Vorsitzender Klaus Hartmann in der Jahreshauptversammlung des Vereins. Er räumte aber auch einige Probleme ein, zum Beispiel den Mitgliederschwund.

Der TSV stehe nach der letztjährigen Beitragserhöhung finanziell wieder auf gesunden Füßen. Die Mehreinnahmen hätten die leichten Kostensteigerungen abfangen können.

Bewährt habe sich die Organisationsstruktur mit der hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle als verbindendem Glied zwischen den Abteilungen und dem Hauptverein. Sie sei als Servicezentrum nicht mehr wegzudenken. Dabei galt sein Dank der Geschäftsstellenleiterin Ursula Necknig und Mitarbeiter Gerd Dewender.

Erfreulich ist laut Hartmann auch der durch den Verein vorgenommene Erwerb einer Hallenfläche bei der Kremer GmbH. Sie biete künftig ganzjährig und uneingeschränkt für die Kickboxer die Möglichkeit zum Übungs- und Wettkampfbetrieb.

Der Vorsitzende dankte der Stadt Frankenberg, die mit Hilfe des Konjunkturprogramms ein Winterwurfhaus gebaut habe, so dass die Werfer ganzjährige trainieren können.

Problematisch sei die Mitgliederentwicklung. Der Verein zähle jetzt 1580 Mitglieder, 150 weniger als vor einem Jahr. Wie berichtet, betrifft der Schwund vor allem die Gruppe der Jugendlichen.

Hartmann dankte den Mitgliedern, die sich in der Jugendbetreuung engagieren. Er rief aber auch dazu auf, dass sich noch mehr Freiwillige für diese Arbeit zur Verfügung stellen sollten.

Leider seien die Sponsorengelder trotz guter Konjunkturentwicklung in der Region nach wie vor rückläufig. Er betonte, dass Sponsorengelder aber notwendig seien.

Hartmann berichtete über die angestrebte Verbindung der Fußballabteilung des TSV Frankenberg und den Fußballern des TSV Viermünden/Schreufa zu einer Sportgemeinschaft (HNA berichtete). Zwar seien noch Rechts- und Satzungfragen zu klären, aber die Vorstände seien zuversichtlich, bis zum nächsten Jahr die neue Sportgemeinschaft gegründet zu haben. „Wir möchten, dass damit auch künftig der Fußball in Frankenberg erhalten wird“, sagt Hartmann.

Stadtrat Bernd Bluttner überbrache die Grüße der Stadt und würdigte Hartmanns Engagement für den TSV, einem der größten Sportvereine in der Region. (zpz)

Quelle: HNA

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