Einheitlicher Wasserpreis für alle Gemündener Stadtteile

Sie haben den Weg für die Änderung der Verbandssatzung geebnet: (von links) Werner Gleim, Lothar Vöhl, Helmut Vaupel, Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus, Gemündens Bürgermeister Frank Gleim und Hans Kwiatkowski. Alle Mitglieder der Verbandsversammlung stimmten der Umorganisation zu. Jetzt müssen noch die Parlamente aus Gemünden und Haina ihren Segen dazu geben. Foto:  mjx

Gemünden. Der Wasserleitungzweckverband (WLZV) Gemünden-Bunstruth hat nun doch einstimmig für eine Umorganisation des Verbandes und damit eine Änderung der Verbandssatzung gestimmt.

Das heißt: Der WLZV hat den Weg geebnet, zum 1. April 2015 die städtische Wasserversorgung der Stadt Gemünden mit den Ortsteilen Lehnhausen, Herbelhausen und Schiffelbach zu übernehmen. Damit würden alle Gemündener einen einheitlichen Wasserpreis von 2,12 Euro pro Kubikmeter bezahlen.

Die Betriebsführung des Netzes soll durch einen externen Dienstleister erfolgen. Jetzt liegt es an den Parlamenten der Stadt Gemünden und der Gemeinde Haina, diesem Plan zuzustimmen.

Die Diskussion und über eine Änderung der Verbandsstruktur fand schon einmal statt: Vier Mitglieder des WLZV hatten am 27. November vergangenen Jahres aber gegen die Neustrukturierung der Wasserversorgung votiert. Diese vier Stimmen reichten für die Ablehnung der geplanten Umorganisation.

Bei der ersten Diskussion sollte die Abgabenhoheit für Grüsen, Sehlen und die Kernstadt an die Stadt Gemünden übergeben werden. Das fand damals allerdings keine Mehrheit.

Gegen diese Entscheidung vom 27. November hatte Gemündens Bürgermeister Frank Gleim als Vorstandsvorsitzender des Verbandes aber Widerspruch eingelegt – mit Erfolg. Jetzt fand die Neuorganisation die Billigung aller elf Mitglieder. (mjx)

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Quelle: HNA

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