Wieder Tausende beim Frankenberger Stadtfest

Die Einkaufsstadt als Grimm-Heimat - Video

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Frankenberg - Frankenberg und Märchen - offensichtlich eine gute Kombination. Nach dem Literaturfestival in der Heimat der Brüder Grimm ist auch die Verbindung des Maistadtfestes mit dem nordhessischen Märchenfestival bei den Besuchern gut angekommen.

„Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt zugleich.“ Denn bis Anfang Juni stehen vier weitere Märchenfestivals in nordhessischen Städten an, auch in Bad Wildungen. Und die Perspektiven sind gut. Denn der Auftakt der Märchen-Serie in der Grimmheimat Nordhessen ist geglückt. Beim Maistadtfest der Frankenberger Kaufleute sorgte das märchenhafte Programm bei jungen und älteren Besuchern jedenfalls für gute Laune.

Selten war ein Stadtfest-Motto so präsent wie diesmal. An etlichen Stellen in der Fußgängerzone waren kleine „Landschaften“ aufgebaut, die Märchenmotive zeigten: von Hänsel und Gretel bis zu Schneewittchen. Doch nicht nur kleine, sondern auch lebensgroße Märchenfiguren waren zu entdecken. Unter anderem flanierte die Schreufaer Theatergruppe kostümiert durch die Stadt.

Mehr Zuhörer wären dem Erzählkünstler Philipp Layer aus Münchhausen zu wünschen gewesen, der im Rathaus darauf wartete, ausgedachte Geschichten oder bekannte Märchen zu erzählen. Sehr gut angenommen wurde auch die Familienralley: eine Art „Schnitzeljagd in der Welt der Märchen“, bei der es attraktive Preise der KVF-Geschäfte zu gewinnen gab.

Ganz und gar nicht märchenhaft war hingegen das Wetter. Denn vom Himmel fielen keine Goldtaler, sondern Regentropfen. Vom nasskalten Wetter ließen sich die treuen Stammkunden aus Nord- und Mittelhessen sowie dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen aber nicht abschrecken. Sowohl am Samstagvormittag als auch am verkaufsoffenen Sonntag war kaum ein Parkplatz in der Stadt zu finden. Die Kennzeichen bewiesen, dass die Kunden zum Teil von weither angereist waren. Und dass nicht nur zum Bummeln. Vor allem in den Geschäften war viel Betrieb: Einkaufen statt Nasswerden war das Motto. Das Fazit von André Kreisz, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins, fiel deshalb auch positiv aus.

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