Weg für Einkaufszentrum frei

Frankenberger Tor: Landkreis erteilte die Baugenehmigung

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Frankenberger Tor: So soll das Einkaufszentrum in der Röddenauer Straße in Frankenberg einmal aussehen. Investor ist die niederländische Immobiliengruppe Ten-Brinke.

Frankenberg. Die Abrissgenehmigung für die Gebäude auf dem ehemaligen Balzer- und Raiffeisengelände liegt vor – und seit dieser Woche auch die Baugenehmigung des Landkreises für das geplante Einkaufszentrum „Frankenberger Tor“.  

„Wir sind jetzt handlungsfähig, wir werden das Projekt durchziehen“, sagte Jens Greguhn, der zuständige Projektleiter der niederländischen Ten-Brinke-Gruppe auf HNA-Anfrage. Allein die Baugenehmigung habe 195 000 Euro gekostet, kommentierte Greguhn den aktuellen Stand der Planungen: „Wer eine solche Investition tätigt, will das Projekt auch realisieren“, betonte der Ten-Brinke-Manager.

 Die holländische Ten-Brinke-Gruppe mit Sitz in Varsseveld nahe der deutschen Grenze ist der Investor des geplanten Einkaufszentrums Frankenberger Tor. Die Ten-Brinke-Gruppe baut Wohn- und Geschäftshäuser in ganz Europa.

Die Investitionskosten für das „Frankenberger Tor“ gab Greguhn gegenüber der HNA mit rund 30 Millionen Euro an. Auch eine Zeitschiene nannte Greguhn, nachdem die Baugenehmigung nun vorliegt: Abhängig von der Witterung, solle voraussichtlich im Frühjahr der Abriss der bestehenden Gebäude auf dem insgesamt 16 000 Quadratmeter großen Areal im Bereich Röddenauer Straße/Siegener Straße erfolgen. Anschließend solle sofort der Spatenstich erfolgen: „Ich rechne mit einer Bauzeit von 14 Monaten“, sagte Greguhn. Mit der Eröffnung des Einkaufszentrums sei somit etwa Mitte 2014 zu rechnen. Nach den langwierigen Planungen – die laufen seitens der Niederländer seit Anfang 2011 – seien nun bald sichtbare Taten zu erwarten. (mjx)

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Quelle: HNA

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