DRK-Haus in Gemünden

Es war einmal ein Leerstand...

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Dr. Rolf Bluttner (r.) und Christian Peter vom DRK vor dem behindertengerechten Eingangs zu den Wohnungen.

Gemünden - Wie lässt sich Leben im Alter oder mit Behinderung mit gesellschaftlicher Integration verbinden? Mit dem DRK-Haus steht in Gemünden ein Modell für die zentrumsnahe Betreuung der Zukunft.

"Die Arbeit ist gemacht, das Haus ist fertig und jetzt müssen wir es mit Leben füllen“, sagte der DRK-Vorsitzende Dr. Rolf Bluttner zur Eröffnung des DRK-Hauses im Gemündener Steinweg. Die Bewohner sind bereits vor einigen Wochen in die dortigen Wohnungen eingezogen und am Sonntag nutzte das DRK die Gelegenheit, um das Haus - in dem sich privates Wohnen und öffentlicher Raum vereinen - offiziell zu eröffnen; ein Haus in dem betreutes Wohnen nach dem Maßstab des DRK einen Platz gefunden hat: „Selbstständig leben, aber nicht allein“. Alle Wohnungen sind behindertengerecht aufgebaut und zusätzlich ist das DRK mit seinem Beratungs- und Betreuungsangebot im Gebäude vor Ort.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Gemündens Bürgermeister Frank Gleim, der wiederum dem Roten Kreuz als „starkem Partner“ seinen Dank aussprach und die Leistung des zuständigen Planungsbüros Sachs würdigte: „Ein riesen Leerstand wäre entstanden“, sagte der Rathauschef. Es sei ein schönes Projekt gelungen, das der Bevölkerung zu Gute komme. Als Geschenk überreichte er eine historische Ansicht des Steinweges mit der Überzeugung, dass sich das Bild von Gemünden positiv verändert.

Edgar Franke, SPD-Mitglied des Bundestages und dort Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit sieht in dem Projekt ein „Rundum-sorglos-Paket“. Es sei ein Modellprojekt mit einer Signalwirkung, die über Gemünden hinausgehe.

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom Dienstag, 5. Mai 2015.

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