Frankenberg

Einsatz dauert erstmals sechs Monate

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- Frankenberg (r). Bataillon für Elektronische Kampfführung verabschiedet 48 Frankenberger Soldaten nach Afghanistan. Kommandeur Thomas Mauer und Bürgermeister Christian Engelhardt verabschiedeten die Soldaten auf dem Gelände der Burgwaldkaserne. Neu ist: Der Einsatz dauert von nun an sechs anstatt wie bisher vier Monate.

Bei den Soldaten, die am Donnerstag verabschiedet worden sind, handelt es sich um das 26. Einsatzkontingent des Bataillons für Elektronische Kampfführung (EloKa). Die Verlängerung der Einsatzzeit auf nunmehr sechs Monate sei begründet durch eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungs- und Schutzbataillonen in Mazar-e-Sharif und Kunduz, teilt die Burgwaldkaserne mit. Um den Zusammenhalt mit den Verbänden des Heeres zu fördern, passen sich demnach nun auch die Unterstützungskräfte, zu denen auch Kräfte der Elektronischen Kampfführung gehören, dieser Einsatzdauer an.

Insgesamt 98 Soldatinnen und Soldaten sind in den Einsatz verabschiedet worden, 48 von ihnen sind in Frankenberg stationiert. Die übrigen Männer und Frauen stammen aus den Schwesterstandorten in Nienburg, Donauwörth, Daun und aus weiteren Standorten von Verbänden der Elektronischen Kampfführung.

Die verabschiedeten Soldaten beginnen in der ersten Hälfte des Monats Juli mit der Verlegung in die regionalen Wiederaufbauteams in Mazar-e Sharif, Kunduz und Feyzabad. Sie lösen dort die 54 Frankenberger Soldaten und ihre Kameraden ab, welche sich seit Ende Februar im Einsatz in Afghanistan befinden. Für Oberstleutnant Thomas Mauer war die Verabschiedung eine der letzten Amtshandlungen als Kommandeur des Bataillons. Er wird den Verband am Montag an seinen Nachfolger, Oberstleutnant Elmar Henschen, übergeben.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 2.Juli

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