Eisenwerk Hasenclever gründet Akademie zur Fortbildung der eigenen Mitarbeiter

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Mit Stahlguss-Krümmern für Volvo-Fünfzylindermotoren: Personalleiter Ingo Born (links) und Betriebsratsvorsitzender Erich Battenfeld vom Eisenwerk Hasenclever.

Battenberg. „Unsere Führungskräfte müssen wir selbst ausbilden“, sagt Ingo Born, Personalleiter des Eisenwerks Hasenclever.

Am Battenberger Auhammer werden bis zum ersten Quartal 2013 stolze 20 Millionen Euro investiert und 200 Mitarbeiter eingestellt (HNA berichtete). Mit einer neu gegründeten HS-Akademie will Hasenclever nun selbst für Meister-Nachwuchs sorgen.

Ab November lassen sich 22 Mitarbeiter zum Industriemeister Gießereitechnik ausbilden und erwerben parallel dazu den Refa-Grundschein für effizienten Einsatz von Material und Personal.

Für Ingo Born war klar, dass mit der Hightech-Produktion von Stahlguss-Krümmern und -turboladern auch die Anforderungen an die Mitarbeiter wachsen. Ohne Fortbildung ist das nicht zu realisieren. Das Problem: bisher gibt es nur drei Standorte in Deutschland, an denen die Ausbildung zum Gießereimeister angeboten wird, und zwar in Essen, Leipzig und Stuttgart.

„Wer bisher seinen Meister machen wollte, ist dafür zehn Mal für 14 Tage Blockunterricht nach Essen gefahren. Das war für unsere Firma und auch für die Familien eine großen Belastung.“

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Quelle: HNA

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