In Brief an Bürgermeister Backhaus distanzieren sie sich von Kritik Stefan Jacobis

Eltern klar für Hainaer Schule

Löhlbach/Haina. Ein klares Bekenntnis zum Schulstandort Haina geben zehn Löhlbacher Eltern ab, deren Kinder im Sommer 2013 eingeschult werden. Das teilten sie Bürgermeister Rudolf Backhaus in einem Brief mit.

Darin distanzieren sie sich von Stefan Jacobi, der, wie berichtet, forderte, dass alle Löhlbacher Kinder in Frankenau eingeschult werden sollten. Sein Argument: So könne vermieden werde, dass in der Hainaer Schule vorrübergehend zusätzliche Räume bereitgestellt werden müssen, weil für einige Jahre die Schülerzahlen steigen. Das spare Kosten.

Jacobi hatte behauptet, dass auch andere Eltern mittels eines Gestattungsantrages bewirken wollten, dass ihre Kinder in Frankenau eingeschult werden.

„Haben damit nichts zu tun“

Die zehn weiteren Eltern mit Kindern im entsprechenden Alter haben sich beraten und stellen in ihrem Brief an Bürgermeister Backhaus fest: Ihre Kinder sollen in Haina zur Schule gehen. Sie „wollen nicht mit der Aussage von Stefan Jacobi in Verbindung gebracht werden, dass ihre Kinder in Frankenau eingeschult werden sollen“, schreiben sie.

Die Eltern verwehren sich auch gegen die Kritik Jacobis an der Qualität der Hainaer Schule. Sie betonen, dass sie „nichts Negatives über die Schule berichten können“. Sie kennen den Unterricht dort. Denn ältere Kinder von mehreren Eltern besuchen bereits die Hainaer Schule.

Auch bei der Schulanmeldung am 27.März 2012 hätten sowohl Eltern als auch die Kinder nur positive Erfahrungen gemacht. Der Vorwurf „extremistische Kommunalpolitik“ stamme von Stefan Jacobi. Die anderen Eltern teilen ihn nicht, heißt es in dem Brief.

Bürgermeister Backhaus freut sich über das „klare Bekenntnis zum Schulstandort Haina, wofür ich den Eltern sehr dankbar bin“, sagt er der HNA. „Die Gemeinde – und ich persönlich – wir werden uns weiter bemühen, eine Nachmittagsbetreuung für alle Schulkinder in Haina zu erreichen“, betont der Bürgermeister. (mab)

Quelle: HNA

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